MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Vitantonio Liuzzi ab 2005 bei Ferrari?

Gerüchten zufolge soll Formel-3000-Champion Vitantonio Liuzzi 2005 für Ferrari testen dürfen, sein F1-Einstieg ist wohl nur eine Frage der Zeit.

Er war der Dominator der diesjährigen letzten Formel-3000-Saison und wurde auf seiner unvergleichlichen Sieges- und Pole-Jagd von vielen als „Michael Schumacher der F3000“ bezeichnet. Doch ein Formel-1-Cockpit sprang für den letzten F3000-Champion der Motorsportgeschichte bislang noch nicht heraus.

Nichtsdestotrotz möchte eine italienische Quelle nun erfahren haben, dass der Italiener im kommenden Jahr 2005 im Rahmen eines langfristigen Abkommens als Testfahrer für die Scuderia Ferrari sowie vielleicht als dritter Fahrer für deren Kundenteam Sauber aktiv sein wird.

Für die Schweizer absolvierte der Mann aus Bari bereits vor einigen Wochen einen Test im südspanischen Jerez, wobei er die Hinwiler mit seiner schnellen Eingewöhnung und seinem guten technischen Feedback überzeugen konnte. Ein freies Stammcockpit hatte Peter Sauber zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht mehr frei, denn tags zuvor gab der Schweizer die Verpflichtung von Ex-Champion Jacques Villeneuve bekannt.

Und diesem Jacques Villeneuve ist Vitantonio Liuzzi gar nicht einmal so unähnlich. Der Ex-Kart-Champion hat seinen eigenen Stil, egal ob es sich um Mode oder seine erfrischenden, noch nicht PR-getrimmten Aussagen handelt. Er ist ein echter Racer.

Vor seinem Sauber-Test wurde Liuzzi dabei schon einmal in der Zeit zwischen den Grands Prix von Frankreich und Deutschland mit einem Engagement bei Ferrari in Verbindung gebracht. „Zu dieser Zeit begannen wir Gespräche mit Jaguar“, so Liuzzi, „und viele Leute begannen, über Ferrari zu sprechen, und obwohl da nichts Wahres daran war, war es einfach schön zu hören, dass ich wie jemand aus dem Formel-1-Paddock behandelt wurde.“

Ob die neuerlichen Meldungen über einen Testvertrag bei den Roten sich tatsächlich bewahrheiten werden, bleibt abzuwarten, aber eins ist klar, Liuzzi möchte in die Königsklasse: „Ich hoffe, dass mir jemand einen Sitz übrig lässt“, verriet er im Interview mit AtlasF1.

Verändern würde ihn die Welt der Formel 1 aber wohl nicht. „Ich glaube, dass man sich aufgrund der Sponsoren etwas anpassen muss, aber ich würde mich nicht zu sehr verändern, weil dies ein Teil von mir ist. Man sieht so viele Fahrer, die aussehen, als ob sie in einer Bank arbeiten – ich bin keiner von ihnen. Ich kann das einfach nicht. Ich hasse es, einen Anzug oder eine Krawatte zu tragen. Ich bin ich selbst, und auch wenn ich mich für die Sponsoren etwas ändern müsste, bin ich eben so. So ist Liuzzi eben.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

MotoGP 2026: Aprilia

Aprilia enthüllt RS-GP26

Aprilia Racing startet 2026 nicht nur mit neuer Optik, sondern mit dem Selbstverständnis eines Titelanwärters in die neue MotoGP-Saison

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord