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Neues aus der „Königsklasse“

Coulthards Chance als Ferrari-Tester; Coloni plant F1-Comeback; Häkkinen: "Es ist endgültig vorbei!"; Und: Testfahrermangel bei Williams?

Coulthards Chance als Ferrari-Testfahrer

Nachdem der Schotte David Coulthard gestern erstmals sein neues Arbeitsgerät, den neuen RB1, in Jerez de la Frontera testen durfte, erklärte er gegenüber der Gazzetta dello Sport, dass er auch 2005 mit einem Weltmeister aus Maranello rechnet.

"Ich erwarte, dass Ferrari das Team bleibt, welches es zu schlagen gilt", so der Schotte, der sich auch auf das Duell zwischen Kimi Räikkönen und Juan Pablo Montoya freut. "Sie sind beide sehr schnelle Jungs, wie jeder andere auch bin ich gespannt, wer das Duell gewinnen wird. Aber ich glaube nicht, dass ihre Rivalität große Probleme im Team heraufbeschwören wird."

Zudem enthüllte der Ex-McLaren-Pilot, dass er im Winter nach einem Besuch in Maranello kurz davor war, eine Testfahrerrolle für die Roten anzunehmen. "Ich hatte den Eindruck, dass wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte für das Team zu arbeiten, dann hätte ich mich dort wohl gefühlt. Deshalb sprachen wir über eine Testfahrerrolle, aber letztlich bekam ich die Chance Rennen zu fahren."

Coloni plant Formel-1-Comeback

Ex-Formel-1-Designer Sergio Rinland kehrt in dieser Saison in den Paddock zurück. Allerdings noch nicht als Mitglied eines Formel-1-Teams, sondern als technischer Berater des GP2-Rennstalls Coloni, der von 1987 bis 1991 (mäßig erfolgreich) auch in der Formel 1 unterwegs war.

Der Ex-Sauber-Mann könnte mit Coloni in die Formel 1 zurückkehren. "Das ist das Ziel", verriet Teambesitzer Paolo Coloni gegenüber Autosport. Mit der Verpflichtung von Ex-Minardi-Pilot Gianmaria Bruni als Stammfahrer für die Saison 2005 hat Coloni schon einmal einen ersten Schritt in Richtung Formel-1-Comeback getan.

Häkkinen: "Es ist endgültig vorbei!"

Vor seinem Einstieg in die DTM wurde der finnische Ex-Weltmeister Mika Häkkinen im vergangenen Jahr mit einem Formel-1-Comeback bei Williams oder British American Racing in Verbindung gebracht. In der finnischen Zeitschrift Iltalehti stellte der Mercedes-Pilot nun klar, dass dies nie seine Absicht war.

"Natürlich ist sie vorbei!", sagt er über seine Formel-1-Karriere. "Schreiben Sie das. Ich bin bereit, das zu unterschreiben. Ich bin nun 36 Jahre alt. Ich bin nicht mehr jung. Das Alter wird unabwendbar ein Thema."

Entsprechend ist es für Mika "unmöglich" auch nur darüber nachzudenken, 2006 in die Formel 1 zurückzukehren. "Denn mit jedem Tag kommt jener Moment näher in dem meine Reaktionen langsamer werden, meine Sehkraft nachlässt und so weiter. Das ist das Gesetz der Natur."

Testfahrermangel bei Williams?

Nachdem Antonio Pizzonia das Duell um das zweite Williams-Stammcockpit verloren hat, wurde sein Manager Jaime Brito auf dem Weg in die USA gesichtet. Dort könnte er sich nach diversen Champ-Car-Cockpits für seinen Schützling umgesehen haben.

"Wir überprüfen gerade unsere Situation", verriet Brito. "Wenn sich eine Möglichkeit bieten sollte irgendwo Rennen zu fahren, dann werden wir das machen. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Racing."

Für Frank Williams könnte dies bedeuten, dass er nach dem Luxusproblem "dreier Stammpiloten" dann vor einem Mangel an Testfahrern stehen würde. Aber auch ein Verbleib von Pizzonia könnte für den Jungle Boy interessant sein, da britischen Medienberichten zu Folge durchaus die Möglichkeit bestehen soll, dass der Brasilianer Nick Heidfeld, bei schlechten Leistungen des Deutschen, ablösen könnte.

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