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GP von Kanada weltweit drittgrößter TV-Sport-Event

Im Jahr 2005 gab es nur zwei Sport-Veranstaltungen, die mehr Zuschauer via Fernsehen verfolgten als das Formel-1-Rennen in Montreal.

Auch wenn die Formel 1 in diesem Jahr wegen des überraschend schwachen Abschneidens von Ferrari und Michael Schumacher vor allem in Italien und in Deutschland deutliche Rückgänge bei den Einschaltquoten zu verzeichnen hatte, bleibt die "Königsklasse des Motorsports" weltweit einer der größten Straßenfeger unter den Sportveranstaltungen, die im Fernsehen übertragen werden.

Die von der globalen Media-Kommunikation-Agentur Initiative veröffentlichen Zahlen geben an, dass der Super Bowl XXXIX im American Football zwischen den New England Patriots und den Philadelphia Eagles mit 93 Millionen TV-Zuschauern die Hitliste der meistgesehenen Sportveranstaltungen im Fernsehen anführt - 98 Prozent der Zuschauer kamen dabei aus Nordamerika.

Den zweiten Rang belegt das Finale der UEFA Champions League, das Liverpool gegen den AC Mailand bestritt. 73 Millionen Menschen verfolgten das Fußballspiel. Den Großen Preis von Kanada, der zur Primetime in Europa ausgestrahlt wurde, sahen sich fast 53 Millionen Fans an.

Den WM-Lauf in Montreal, der von Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes gewonnen wurde, verfolgten damit mehr Menschen als das 100-Meter-Finale der Männer bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft, das Finale der NBA oder die Tour de France.

Insgesamt hatte die Formel 1 im Jahre 2005 rund drei Prozent mehr Zuschauer, was aber mit dem Großen Preis der Türkei zu erklären ist, der als insgesamt 19. Rennen hinzugekommen war. Die durchschnittlichen Zuschauerzahlen je Rennen sanken hingegen um drei Prozent. Der Studie zufolge nahmen die Zuschauerzahlen in Spanien am deutlichsten zu - dank Fernando Alonsos WM-Erfolg um 60 Prozent!

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