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Das "Opfer" zog die Anzeige zurück!

Jener junge Mann, der Christian Klien der Körperverletzung bezichtigte, zog seine Anzeige zurück. Wandert der Hohenemser nun in die Schweiz aus?

Michael Noir Trawniczek

Neue, Christian Klien entlastende Fakten in der "Akte Klien". Bislang behauptete ein junger Mann aus dem Vorarlberger Ort Mäder, er sei bei einem Raufhandel in einer Altacher Diskothek von Formel 1-Pilot Christian Klien auf den Hinterkopf geschlagen worden. Daher gab es auch die Anzeige wegen Verdachts auf Körperverletzung.

Nun aber hat das angebliche Opfer seine Aussagen zurückgezogen, wie der ORF berichtet. Der junge Mann hat im Rahmen der telefonischen Einvernahme durch die Altacher Polizei bestritten, dass ihn Klien geschlagen habe.

Anscheinend dürfte es sich bei dem Vorfall am 11. Februar um eine Art Massenschlägerei gehandelt haben. Denn mittlerweile gibt es ein zweites Opfer - ein junger Hörbranzer soll bei dem Raufhandel Abschürfungen erlitten haben.

Die Polizei sprach außerdem mit einer weiteren Zeugin, die jedoch keine Angaben darüber machen konnte, wer wen geschlagen habe und ob Opfer Nr. 2 überhaupt in Zusammenhang mit dem ersten Raufhandel stehen könnte.

Die Polizei sucht nun weitere Zeugen - bislang hat also keiner der vorhandenen Zeugen Klien der Körperverletzung bezichtigt.

Auswanderung?

Angeblich soll Christian Klien nun eine Übersiedlung in die Schweiz in Erwägung ziehen. Die Rheintalische Volkszeitung berichtet, Klien plane einen Umzug in die nur vier Kilometer entfernte Schweizer Gemeinde Diepoldsau.

Gemeinderatspräsident Rolf Eyer bestätigte, dass Klien schon bald den Wohnort wechseln werde - von steuerlichen Begünstigungen sei jedoch nicht gesprochen worden.

Kliens Vater und Manager Johannes Klien wollte diese Meldungen nicht bestätigen.

In der Schweiz gelten Rennfahrer aufgrund des Berufsverbots als "arbeitslos".

Einen Kommentar zur "Affäre Klien" finden Sie in der Navigation rechts, unter "Kommentar".

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