MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Mache ich meinen Job gut, ergibt sich das von selbst..."

Christian Klien verriet, dass es letztlich nur noch um Spyker oder Honda ging. Die Rückkehr in die Startaufstellung sei sein erklärtes Ziel, sagte er.

Christian Klien zog nach einem durchwachsenen Jahr mit Red Bull auch nach der Trennung von Red Bull Racing die Konsequenzen. Ein Angebot, mit Red-Bull-Geldern in der ChampCar-Serie zu fahren, lehnte er ab. Auf eigene Faust begann er, alle möglichen Formel-1-Teams zu kontaktieren und seine Dienste anzubieten. Letztlich ging dieser Plan auf, einen Vertrag als offizieller Test- und Ersatzfahrer bei Honda hat er nun in der Tasche.

"Als bei Red Bull die Türen zugefallen sind, habe ich umgehend mit sämtlichen Teams, wo ein Cockpit frei wurde, Kontakt aufgenommen", erklärte Klien in der Kleinen Zeitung. Letztlich blieben nur zwei reelle Optionen, um die der Vorarlberger kämpfen konnte. "Konkret ging es nur um Spyker und um Honda."

Für Honda wird er jedoch keine Rennen bestreiten, bei Spyker wäre dies wohl anders gewesen. Doch Klien erkennt in diesem Umstand auch Positives. "Die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln, ist sicherlich bei einem Top-Team wie Honda unvergleichbar größer", erklärte er. Langfristig ist eine Rückkehr in ein Stammcockpit auch sein Plan.

"Natürlich muss das mein Ziel sein", so Klien. Der Vertrag mit Honda gehe über mehrere Jahre. "Mache ich meinen Job dort gut, wird sich die Gelegenheit, wieder Rennen zu fahren, hoffentlich von selbst ergeben." Vertraglich sei ein Aufstieg in ein Renncockpit aber nicht geregelt. Den Red-Bull-Tagen weint er aber nicht mehr nach. "Irgendwann trennen sich alle Wege. Aber ich bin Herrn Mateschitz und Red Bull sehr dankbar für alles."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

Rallycross-ÖM Melk: Bericht

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit spannenden Rennen auf dem Wachauring startete die neue Saison der Rallycross-Staatsmeisterschaft. Die Siege gingen an die Stars der FIA-Zentraleuropa-Meisterschaft. Bei den großen Tourenwagen konnten die Österreicher mit den Plätzen 1–3 zurückschlagen.

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will