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Die Hoffnungen von Jarno und Ralf

Die Toyota-Einsatzpiloten Ralf Schumacher und Jarno Trulli glauben, durch den frühen Einsatz des TF106 einen Vorteil inne zu haben.

Für Jarno Trulli und Ralf Schumacher war der Schritt zu Toyota im vergangenen Jahr durchaus kein leichter. Beide stellten sich nach Siegen für ihre Ex-Teams auf ein schwieriges Jahr ein, in dem die großen Erfolge noch gar nicht auf der Tagesordnung standen. Doch schon in den ersten Rennen überraschte Toyota, Trulli erreichte zwei Podestplätze in den ersten drei Rennen.

Auch in der Folgezeit zeigte sich, dass sich Toyota den Ansprüchen, die allein schon aufgrund des immensen Budgets an sie gestellt wird, annäherte. Der Technikstab in Köln-Marsdorf arbeitete unermüdlich an Verbesserungen, kurz vor Saisonende wurde noch einmal ein völlig überarbeitetes Auto vorgestellt. Angespornt durch den Aufwärtstrend des Vorjahres hoffen Trulli und Schumacher nun auf den großen Durchbruch.

Ralf: Zufrieden mit V8-Motor und Brigestone-Pneus

"Natürlich befinden wir uns noch an einem sehr frühen Punkt, aber das Auto fühlt sich wirklich gut an", so Ralf Schumacher. "Klar haben wir weniger Leistung, aber der Motor ist immer noch sehr gut fahrbar, hat einen schönen Drehmomentverlauf. Ich bin auch mit den neuen Bridgestone-Reifen zufrieden."

"Aber wir haben ein volles Testprogramm im Vorfeld der Saison und Entwicklungen, um weiterhin Fortschritte mit unserem Paket zu erzielen. Es handelt sich um einen voll gepackten Zeitplan, mit jeder Menge Arbeit vor dem ersten Rennen", fuhr er fort. Doch genau in diesem Pensum liege auch ein Vorteil: "Das ist jedoch der Punkt, durch den wir profitieren, da unser Auto so früh fertig ist. Das haben wir im letzten Jahr gelernt und die Vorteile davon gesehen. In den ersten Rennen hat uns das sehr geholfen, und das ist erneut unser Ziel."

Jarno: Haben versucht, alle Probleme zu beseitigen

"Hoffentlich wird uns das in diesem Jahr einen Vorteil verschaffen", so Jarno Trulli. "Wir können nicht sagen, dass wir die Besten sein werden, aber mit Sicherheit werden wir mit dem neuen Auto in Bezug auf die Laufleistung und die Erfahrung sehr gut vorbereitet sein." Noch aber sind die Arbeiten nicht abgeschlossen.

"Wir haben versucht, alle Probleme zu beseitigen und uns für das erste Rennen zu rüsten. Nun sind wir sehr gut unterwegs und es fühlt sich gut an, auch wenn es im Vorfeld des neuen Rennens und danach noch viel Arbeit zu erledigen gibt. Ich bin optimistisch und zuversichtlich", so der Italiener, der sich mit dem Fahrverhalten des Toyota TF106 an den vergangenen Testtagen bereits besser anfreunden konnte.

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