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Neues aus der „Königsklasse“

Trulli von Gascoynes Entlassung überrascht

Ausgerechnet nach dem ersten Podiumsplatz der Saison durch Ralf Schumacher in Melbourne gab Toyota seinem Technischen Direktor Mike Gascoyne den Laufpass. Jarno Trulli, der schon zu Renault-Zeiten mit dem Briten zusammenarbeitete, war völlig perplex: "Ich denke, das war für alle eine Überraschung. Ich hatte nicht erwartet, dass Mike geht", wird der Italiener von autosport.com zitiert.

Er selbst habe gehört und in den Magazinen gelesen, dass das Team und Gascoyne nicht gut miteinander ausgekommen waren: "Aber ich kann nicht mehr dazu sagen. Um ehrlich zu sein, kam ich während meiner Karriere mit allen gut aus." Ob das Team Gascoyne ersetzen wird, weiß auch der Rennfahrer aus Pescara nicht.

Coulthard rät R·B·R von Montoya ab

Dass Juan-Pablo Montoya und Red Bull Racing über eine Partnerschaft ab der Saison 2007 nachdenken, ist in der Formel 1 kein Geheimnis mehr. Derzeit geht das Team mit David Coulthard - den das Team ein weiteres Jahr behalten möchte - und Christian Klien an den Start, der gewaltig unter Druck steht, will er auch im kommenden Jahr für das Team des Energiegetränkeherstellers an den Start gehen.

Coulthard, der für viele als gesetzt gilt, rät seinem Arbeitgeber aber von einer Verpflichtung des Kolumbianers ab: "Wenn Juan-Pablo zu Red Bull Racing kommt, würde das Team eine völlig andere Route einschlagen", so der Schotte gegenüber dem Blick. "Er ist kein Teamplayer."

BMW entwickelt Getriebe ohne Zugkraftunterbrechung

Dass das Williams-Team in dieser Saison zu den schnellsten Teams zählt, liegt nicht nur an der Tatsache, dass man einen starken Motor und ein gutes Auto hat, sondern auch daran, dass man über ein Getriebe ohne Zugkraftunterbrechung verfügt, was je nach Strecke ein paar Zehntelsekunden pro Runde bringen soll. Auch McLaren-Mercedes und das Honda-Team setzen angeblich ein solches Getriebe ein.

Bei der Entwicklung des nächstjährigen Autos des Teams von BMW Sauber - die übrigens schon längst im Gange ist - wird auch ein Getriebe ohne Zugkraftunterbrechung im Paket enthalten sein, dies bestätigte BMW-Motorsport-Direktor Mario Theissen gegenüber autosport.com: "Es wäre zu viel gewesen, das schon 2006 einzuführen."

Gleichzeitig verriet der Deutsche, dass man das Gehäuse des Getriebes wie bisher aus Titan aufbauen wird und nicht auf eine Kohlefaserlösung umsatteln wird, der Gewichtsunterschied sei zu minimal: "Es ist komplexer und kostspieliger, ein Kohlefasergetriebe zu bauen."

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