MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Neues aus der „Königsklasse“

"Shoot-out" zwischen Gary Paffett und Pedro de la Rosa

McLaren-Mercedes-Testfahrer Gary Paffett absolviert in dieser Woche einen der wohl für ihn wichtigsten Testtage. Der Brite wird vier Tage lang in Spanien an der Seite von Pedro de la Rosa und Kimi Räikkönen testen. Nach Informationen des Mirror will das Team ein "Shoot-out" durchführen, der den Briten zum Einsatzpiloten befördern könnte.

In Magny-Cours ließ Teamchef Ron Dennis de la Rosa als Ersatz von Juan-Pablo Montoya an das Steuer. Nach Informationen des Blatts würde der 25jährige für eine gute Testleistung mit einem Einsatz bei den letzten fünf Rennen belohnt werden. Der Rennfahrer aus Bromley ist auch ein Kandidat auf einen Platz als Stammfahrer für die Saison 2007.

Alonso: "Habe nicht die Hilfe, die Schumacher bekommt"

Renault-Pilot Fernando Alonso ist mit seinem Teamkollegen Giancarlo Fisichella nicht zufrieden: "Immer mache ich alleine das Rennen. Ich habe nicht die Hilfe, die Schumacher von seinem Teamkollegen bekommt", erklärte der Spanier nach dem Rennen in Magny-Cours, bei dem er im ersten Rennabschnitt von Schumacher-Teamkollege Felipe Massa aufgehalten worden war: "Schumacher war in der Lage, Vorteil aus Massas Arbeit zu ziehen", wird der Renault-Fahrer von der spanischen Zeitung Diario de Noticias zitiert. Alonsos Teamkollege Giancarlo Fisichella belegte den sechsten Rang.

Unter den Herstellern wächst der Unmut über Mosley

Angesichts des teilweise doch recht fragwürdigen Kurses der FIA in der Motorendiskussion - Max Mosley schmetterte erst einen Mehrheitsbeschluss der Sportlichen Arbeitsgruppe unter fadenscheinigen Argumenten ab, ließ aber keine Sitzung der Technischen Arbeitsgruppe zu, und kam dann plötzlich mit dem 75-Millionen-Euro-Subventionsfonds daher, als die Hersteller dazu bereit waren, seine anderen Forderungen zu erfüllen - wächst innerhalb der GPMA der Unmut über den Stand der Dinge.

In Magny-Cours wurde am Sonntag via FIA-Pressemitteilung der neue Herstellervorschlag endgültig abgewiesen. "Aber Dinge ändern sich, manchmal sogar sehr schnell", relativierte BMW Motorsport Direktor Mario Theissen gegenüber SpeedTV.com. "Warten wir also auf die endgültige Antwort." Auf die Frage, ob er denn über das Verhalten der FIA enttäuscht sei, entgegnete er nur: "Ich habe schon vor Wochen damit aufgehört, wegen gewisser Entscheidungen enttäuscht zu sein..."

Dass sich Renault am Sonntag dann in einer überraschenden Aussendung ausdrücklich von einer Pressemitteilung der GPMA, der Renault bekanntlich angehört, distanziert hat, kam übrigens auch für den Deutschen überraschend.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Was sich jetzt ändern soll

FIA eröffnet neue F1-Kommandozentrale

Kann künstliche Intelligenz für einheitlichere Entscheidungen in der Formel 1 sorgen? Die FIA setzt auf ein neues Kontrollzentrum mit moderner Technik

"Nicht erlaubt, nicht ermöglicht"

Wurde BMW um seine Titelchance gebracht?

Marco Wittmann fühlt sich um seine DTM-Titelchance gebracht und ärgert sich über die BoP: Hätte man den BMW nach dem Samstag besser einstufen müssen?

Grand Prix der USA: Qualifying

Antonelli reicht eine schnelle Runde

Favorit Ferrari bleibt im Qualifying zum Grand Prix der USA unter den Erwartungen, und so gewinnt Antonelli im spannenden Pole-Duell gegen Verstappen

Abrechnung mit Marko & Jos

"Musste ständig Scheiße aufwischen"

Christian Horner rechnet in seiner Autobiografie mit Helmut Marko und Jos Verstappen ab - Ralf Schumacher kritisiert das scharf: "Man kartet nicht so nach"

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt