MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Trulli: Gutes Gefühl mit dem TF106B

Michael Schumacher fuhr bei den Tests in Le Castellet die Bestzeit vor Zonta und Trulli, der weitere Testrunden mit dem neuen TF106B-Toyota vornahm.

Auch wenn der zweite Testtag des neuen Toyota TF106B in Le Castellet im Vordergrund stand, die schnellste Zeit des Tages fuhr Michael Schumacher, der am Donnerstag den Ferrari 248 F1 von Testfahrer Luca Badoer übernahm. Schumacher drehte 125 Runden und war ähnlich schnell wie Ricardo Zonta am Vortag - dabei waren die Wetterbedingungen am Donnerstag wesentlich schlechter. Der Himmel war wolkenverhangen, am Nachmittag gab es kurze Schauer, zudem blies ein kräftiger Wind.

Zonta versuchte sich heute auf die Reifen und verschiedene Setups zu konzentrieren, doch das fiel nicht immer leicht. "Ich denke schon, dass es ein konstruktiver Tag war, auch wenn es am Nachmittag geregnet hat und herausfordernde Streckenbedingungen herrschten", so der Brasilianer. "Ich hab zumeist daran gearbeitet, das Verhalten des Autos basierend auf den Daten des Imola-Rennens zu analysieren. Am Nachmittag nutzen wir den Regen und fuhren ein paar Regenreifen-Tests."

Jarno Trulli saß wieder im TF106B und fuhr beachtliche 136 Runden, doch erreichte nicht einmal seine Zeit des Vortages. Dennoch mochte er noch kein Urteil über das neue Auto fällen. "Wir haben verschiedene Setups und die Balance des neuen Autos getestet", erklärte er. "Zusätzlich haben wir Regen- und Trockenreifen getestet und uns auf das nächste Rennen am Nürburgring vorbereitet. Ich fühle, dass das Auto viel versprechend ist, aber wie bei allem, was neu ist, müssen wir noch daran arbeiten. Wir werden beim nächsten Test sehen, wie sich das Auto entwickelt hat."

"Insgesamt gesehen hatten wir einen guten Testtag", so Chefrenningenieur Dieter Gass. "Am Morgen haben wir einige Zeit mit dem alten Auto verbracht, um einige Probleme, die wir beim vergangenen Rennen hatten, zu analysieren. Wir haben da einige positive Ergebnisse gefunden, die für uns einen Schritt nach vorn bedeuten."

"Mit beiden Autos fuhren wir zudem Reifentests und nahmen auch Regenreifen unter die Lupe, da es ja auch regnete", fuhr er fort. "Das neue Auto lief gut, es gab keine großen Probleme, was sehr gut ist. Wir werden weiter am neuen Auto arbeiten, um das Potenzial zu maximieren, aber wir sind mit den heutigen Resultaten zufrieden."

Testzeiten

 1.  M.Schumacher  Ferrari            58.287  125
 2.  Zonta         Toyota             58.601   83
 3.  Trulli        Toyota TF106B      58.885  136

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel-1-Testfahrten

Weitere Artikel:

GP von Italien: Qualifying

Sensation: Gasly erobert Windschatten-Pole!

Das hatte beim Grand Prix von Italien keiner auf dem Zettel: Während Mercedes und Ferrari strauchelten, wurde Alpine zur großen Überraschung

FIA veröffentlicht zweites ADUO-Ranking

Red Bull weiterhin stärkster F1-Motor

Auch in der zweiten ADUO-Periode ist der Motor von Red-Bull-Ford der stärkste im F1-Feld, sodass der Hersteller weiterhin keine zusätzliche Entwicklung bekommt

Der Regen kam um ein paar Minuten zu spät: George Russell erobert acht Punkte für die Formel-1-WM, Nico Hülkenberg scheidet mit Defekt aus

Marc Marquez (Ducati) feiert seinen achten MotoGP-Sieg im MotorLand Aragon - Pedro Acosta (KTM) und Marco Bezzecchi (Aprilia) müssen sich geschlagen geben

Auer schreibt Geschichte

Auer vorzeitig Endurance Champion!

Lucas Auer schrieb am Sonntag auf dem Nürburgring Geschichte: Mit seinen Winward Racing Teamkollegen Maro Engel (D) und Luca Stolz (D) gelang es ihm, erstmals in der Historie der GT World Challenge den Endurance Cup Titel vorzeitig einzufahren!