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Das GP-Comeback schon wieder zu Ende?

Angeblich soll Alex Wurz längst, und zwar unmittelbar nach dem Kanada-GP, beschlossen haben, per Jahresende als Grand Prix-Pilot zurückzutreten.

Michael Noir Trawniczek

Es ist schon seltsam - man sitzt neben einem Menschen, lauscht seinen Worten und hat ein bestimmtes Gefühl: Bei Alex Wurz fühlte es sich so an, als wäre bereits eine Entscheidung gefallen, als er sich vielmals dafür entschuldigte, er könne nichts über seine Zukunft sagen, weil er das mit Rennstallboss Sir Frank Williams eben so ausgemacht habe.

Diese Ruhe, die Wurz dabei ausstrahlte, ließ vermuten, er habe eventuell schon einen Vertrag für 2008 in der Tasche, als Einsatzpilot. Die jüngsten Gerüchte jedoch besagen, dass Wurz sich längst dazu entschlossen habe, wieder in die zweite Reihe zurückzutreten - als Tester oder auch Berater bei Williams. Die gewöhnlich gut informierten Kollegen von Autosport meldeten heute Sonntag, dass Alex Wurz per Saisonende als Grand Prix-Pilot zurücktritt. Den britischen Kollegen zufolge habe Wurz diesen Entschluss unmittelbar nach seinem Podestplatz in Kanada gefasst - er habe sogar überlegt, direkt nach diesem tollen Ergebnis zurückzutreten, heißt es in dem Bericht.

Nach dem Rennen wich der Niederösterreicher gegenüber Premiere aus: "Schade für die Fans, mein Dank an die Fans, die zu Hause warten, aber leider Gottes bin ich in einer Zwickmühle, denn ich darf, kann und will hier nichts dazu sagen. Ich habe es mit Frank so besprochen, dass wir es unter uns behalten, was mit dem Williams-Team und Alex Wurz passiert." Während er auf ein mögliches Ende seiner Rennkarriere angesprochen abweisend reagierte ("Du fischt hier ein bisschen im Teich der Gerüchte"), deutete er an: "Es ist nichts Schlimmes, es wird niemand sterben. Mir wird sicher leichter sein, wenn wir darüber sprechen können." Die Spatzen pfeifen von den Dächern, dass Wurz als Tester auch eine Funktion im Teammanagement von Williams einnehmen wird.

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