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"Das hat viel Spaß gemacht!"

Aguri Suzuki setzte sich erstmals selbst ans Steuer eines seiner Formel 1-Boliden. Zudem durften auch die TV-Kommentatoren und früheren F1-Piloten Christian Danner und Martin Brundle hinters Lenkrad.

Fotos: Super Aguri F1

Die Formel-1-Karrieren der drei Fahrer, die am heutigen Montag in Silverstone im Super Aguri SA06 saßen, sind längst vorbei. Doch weder Teamchef Aguri Suzuki noch die heutigen TV-Experten Martin Brundle (für ITV) und Christian Danner (für RTL) wollten sich die Chance entgehen lassen, einen aktuellen Formel-1-Boliden zu testen.

Suzuki hatte dabei eine besondere Premiere. Der Japaner, der letztmalig 1995 in einem Formel-1-Rennen startete, fuhr erstmals in einem seiner eigenen Formel-1-Boliden. Christian Danner schaffte es in Kanada 1989 zum letzten Mal, sich für einen Grand Prix zu qualifizieren. Nur etwas mehr als zehn Jahre ohne Formel-1-Cockpit war Martin Brundle, er startete in Japan 1996 zum letzten Mal.

Nach seinem Einsatz sah man zufriedene, manchmal aber auch leicht erschrockene Gesichter. Aguri Suzuki, der lange kein Renncockpit mehr okkupierte, war froh, hauptberuflich nun Teamchef zu sein. "Das hat sehr viel Spaß gemacht", erklärte er zwar, fügte aber an: "Es ist 13 Jahre her, dass ich in Silverstone fuhr. Es hat Freude gemacht. Aber ich habe erkannt, dass es nicht mehr meine Sache ist, mit solchen Autos zu fahren. Ich bin froh, dass ich ein Teamchef bin. Meine Aufgabe ist es, junge Leute zu ermutigen, Rennen zu fahren und auch die Spitze des Motorsports zu erreichen."

Brundle und Danner wollten die Chance auch nutzen, ihre Kenntnisse über die moderne Formel 1 zu vertiefen, um ihren Zuschauern ein besseres Bild von den Anforderungen vermitteln zu können. "Wir sind dankbar für diese tolle Chance, ein Formel-1-Auto auf dem Grand-Prix-Kurs in Silverstone testen zu können", so Brundle. "Den ITV-Zuschauern ermöglichte das einen tollen Einblick bezüglich des Honda-Motors für 2007, des Getriebes, aber auch der Bridgestone-Reifen. Einige derzeitige Formel-1-Fahrer sind diese noch nicht einmal gefahren."

"Wir konnten gute Bilder für das Fernsehen einfangen, aber auch eine gute Soundkulisse", fuhr er fort. "Allerdings habe ich nun keine Stimme mehr, weil ich im Cockpit so schreien musste. Ich konnte vier oder fünf Runden nur für mich allein drehen, und ich muss sagen, dass ich vom SA06-Paket beeindruckt bin. Ich kann gut verstehen, warum Takuma Sato in Brasilien damit so schnell war."

Als sich Christian Danner in das Cockpit schwang, war unverkennbar, dass der Münchner über die beste Vorbereitung verfügt haben dürfte: Auf seinem Helm prangten noch die Aufkleber der Grand-Prix-Masters-Serie. "Ich fühle mich privilegiert, dass es mir erlaubt war, das Auto von Super Aguri zu fahren", gab er zu Protokoll. "Ich hatte viel Spaß da draußen! Runde um Runde habe ich mich mehr an das Fahrzeug gewöhnt und ich hatte mit dem Team eine tolle Zeit."

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