MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Der Sohn von James Hunt fährt Formel Ford

Der 19-jährige Sohn von James Hunt, Freddie, steigt spät in den Rennsport ein, bestreitet heuer in der Britischen Formel Ford seine erste Rennsaison.

Michael Noir Trawniczek
Foto: motorsport-guide

Er ist 19. Sein berühmter, wegen seines wilden Lebenswandels auch berüchtigter Vater, James Hunt, starb, als er, Freddie Hunt, gerade einmal fünf Jahre alt war. Lange Zeit blieb Freddie offenbar vom Motorsportvirus verschont - doch im Vorjahr, beim Goodwood-Festival Of Speed, saß Freddie erstmals in einem Rennwagen. Er wurde infiziert - am Ende des letzten Jahres absolvierte er einen Rennfahrerkurs an der Silverstone Motorsport Academy, als Abschluss wurde ein Rennen bestritten - das erste für Freddie.

Über den Winter testete Hunt Junior verschiedene Formel-Boliden. Nach einem erfolgreichen Test am Beginn des Jahres wurde er zunächst mit der Formel Palmer in Verbindung gebracht. Doch am 13. März testete der Jungspund in Snetterton einen Van Diemen Formel Ford-Boliden. Van Diemen Motorsports berichtete: "Freddie hatte viel Freude an seinem Testtag - und trotz einiger Dreher fuhr er eine sehr respektable Rundenzeit."

Und so wird Freddie Hunt in die Fußstapfen seines Vaters treten - denn auch der charismatische Formel 1-Weltmeister des Jahres 1976 verdiente in den Sechzigerjahren die ersten Sporen in der Formel Ford. Hunt Jr. verhandelt mit verschiedenen Teams der Britischen Formel Ford-Meisterschaft, wird aber auf jeden Fall in dieser Serie antreten.

Freddie Hunt erklärte: "Ich bin erleichtert, diese Entscheidung getroffen zu haben. Es gibt viele verschiedene Rennserien für junge Piloten - aber nachdem ich lange überlegt habe, kam ich zum Entschluss, dass die Formel Ford für mich die beste Option ist. Und schließlich fuhren mein Vater und mein Onkel ebenfalls in dieser Kategorie und ich bin stolz darauf, diese Familientradition fortzusetzen. Ich kann es gar nicht mehr erwarten, bis es endlich losgeht."

Mike Norton, der britische Ford-Motorsportmanager, erklärte dazu: "Es ist schön, eine weitere Generation zu sehen, die mit Ford Erfahrung im Rennsport sammelt, wie es auch 50 Prozent der aktuellen Formel1-Piloten getan haben." In der Formel Ford fuhren unter anderen Nigel Mansell, Michael Schumacher, Emerson Fittipaldi, Jody Scheckter, Damon Hill, Mika Häkkinen und Jenson Button, der britische Formel Ford Champion des Jahres 1998.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP der USA: Bericht

Kimi Antonelli gewinnt in Austin

P4 für Hamilton beim Grand Prix der USA, P8 für Russell: Kimi Antonelli hat nach seinem nächsten Sieg neun von zehn Fingern am WM-Pokal 2026

Was FIA-Präsident verraten hat

Neue F1-Antriebe schon 2030?

Kommt der V8-Antrieb schneller zurück als gedacht? Der FIA-Präsident kündigt für 2030 eine neue Antriebsgeneration an, aber ein Nebensatz sorgt für Zweifel

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt

GP von Singapur: Qualifying

Verstappen mit erster "echter" Singapur-Pole

Max Verstappen holte sich zum ersten Mal eine Poleposition für den Singapur-Grand-Prix vor den beiden Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton