MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Ich beobachte ihn schon länger..."

Der Neffe des unvergessenen Ayrton Senna, Bruno, zeigt auch in der GP2 gute Leistungen - daher hat auch Gerhard Berger längst sein Auge auf ihn geworfen.

Bruno Senna hat am ersten GP2-Wochenende in Bahrain nach bis dahin eher verhaltenen Testergebnissen eine echte Talentprobe abgeliefert: Fünfter im Qualifying, Vierter im Hauptrennen - und Achter nach einer sehenswerten Aufholjagd vom Ende des Feldes im Sprint am Sonntag. Kein Wunder, dass er langsam auch für die Formel 1 zum Thema wird.

Bislang hatte der junge Brasilianer seinen kometenhaften Aufstieg nicht zuletzt auch seinem Namen zu verdanken, schließlich ist sein 1994 in Imola verstorbener Onkel Ayrton für viele noch immer der beste Formel-1-Fahrer aller Zeiten. Mit dem großartigen GP2-Einstand machte Senna jedoch seine Kritiker mundtot - und er zog das Interesse von Gerhard Berger auf sich, der als langjähriger Wegbegleiter seines Onkels der Senna-Familie noch immer sehr nahe steht.

Zumindest hat der Toro-Rosso-Teilhaber schon mal ein Auge auf den 23-Jährigen geworfen: "Das erste Rennen war beeindruckend", lobte er gegenüber der Sport Bild Sennas Vorstellung in Bahrain. "Ich beobachte ihn und arbeite mit ihm schon länger. Wenn er die großartigen Leistungen von Bahrain bestätigt, dann wird in der Formel 1 bald kein Weg mehr an ihm vorbeigehen."

Es gilt als wahrscheinlich, dass das Red-Bull-B-Team auch 2008 an Vitantonio Liuzzi festhalten wird, doch das zweite Cockpit, jenes von Scott Speed, hängt - zumindest langfristig gesehen - in der Luft: "Er ist noch nicht aus seinem Winterschlaf erwacht", kritisierte Berger. Daher soll noch in diesem Jahr ChampCar-Sensation Sébastien Bourdais getestet werden - und spätestens im Winter dann auch Senna...

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende

Mick Schumacher im Interview

"Großartige Dinge am Horizont"

Nach den ersten vier Rennwochenenden seiner ersten IndyCar-Saison spricht Mick Schumacher über Herausforderungen, Hoffnungen, Pläne und die Formel 1

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…