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McLaren zieht Ungarn-Berufung zurück

Nachdem man diese Saison sowieso keine Konstrukteurspunkte erhält, hat McLaren-Mercedes seine Berufung gegen die Ungarn-Strafe zurückgezogen.

Erst am Montag hatte der Automobilweltverband FIA Details über die Berufungsverhandlung des McLaren-Teams gegen die im Rahmen des Großen Preises von Ungarn ausgesprochene Bestrafung gegen den britisch-deutschen Rennstall bekannt gegeben. Am Dienstag - weniger als 24 Stunden vor der geplanten Verhandlung -, zog das Team nun die Berufung zurück.

Während des Rennwochenendes in Budapest hatte die Rennleitung McLaren bestraft, weil man ihrer Ansicht nach während der kontroversen Qualifying-Einheit nicht im Interesse des Sports gehandelt hatte. Fernando Alonso hatte Lewis Hamilton im dritten Teil der Qualifikation daran gehindert, seinen Boxenstopp rechtzeitig durchzuführen, so dass der Brite keine weitere gezeitete Runde mehr drehen konnte.

Der amtierende Weltmeister wurde daraufhin von der Rennleitung in der Startaufstellung um fünf Plätze nach hinten versetzt, während sein Arbeitgeber die im Rennen eingefahrenen WM-Punkte für die Konstrukteurswertung nicht gutgeschrieben bekam. Gegen diese zweite Strafe hatte das Team von Ron Dennis Einspruch eingelegt.

Angesichts der Tatsache, dass McLaren-Mercedes durch die Bestrafung in der Spionage-Affäre durch den Weltmotorsportrat der FIA sowieso alle in dieser Saison eingefahrenen WM-Punkte verliert, wäre es bei dieser Verhandlung nur noch um das Prinzip, nicht um den eigentlichen Zweck, in der Endabrechnung der Konstrukteurswertung vor Gegner Ferrari zu stehen, gegangen.

"Während der Qualifikation des Großen Preises von Ungarn 2007 hatte das Steward-Gremium der Veranstaltung befunden, dass die McLaren-Mercedes-Fahrer sich in der Boxengasse gegenseitig gestört haben", heißt es in der Mitteilung des Automobilweltverbandes FIA vom Dienstag.

"Es wurde eine Strafe verhängt, die verhinderte, dass McLaren bei dieser Veranstaltung Punkte in der Konstrukteurswertung erhält. McLaren hat das internationale Berufungsgericht heute Morgen darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie ihren Einspruch gegen die Entscheidung der Stewards zurückziehen möchten."

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