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"Sein Verhalten sieht manchmal schon wie jenes von Michael aus..."

Während bislang im Zusammenhang mit Lewis Hamilton nur Lobeshymnen zu vernehmen waren, äußerte Jacques Villeneuve nun Kritik an dem jungen Briten.

Wenn ehemalige Formel-1-Piloten bislang zu Lewis Hamilton befragt wurden, dann gaben sie stets irgendwelche Lobeshymnen unter Verwendung verschiedenster Superlative von sich. Doch nun gibt es den ersten Kritiker des McLaren-Mercedes-Youngsters: Jacques Villeneuve.

Wenige Tage vor seinem Heim-Grand-Prix in Montréal, bei dem er ja in diesem Jahr nicht selbst am Start sein wird, wurde der Weltmeister von 1997 von unseren Kollegen von Autosport zum Interview gebeten - und natürlich auch über Hamilton befragt. Sein Urteil: "Er ist schnell, muss aber erst noch beweisen, dass er Alonso schlagen kann. Und wir haben noch nicht gesehen, wie er unter Druck reagiert. Das wird interessant."

Vor allem fiel dem 36-jährigen Peugeot-Werkspiloten für Le Mans, der noch in diesem Jahr auch zumindest einen Gaststart bei einem NASCAR-Rennen absolvieren könnte, aber negativ auf, dass Hamilton auf den ersten Rennmetern sehr aggressiv zu Werke geht - was ihm sauer aufstößt, weil niemand darauf zu reagieren scheint.

"Wann hören diese hackenden Manöver endlich auf? Lewis wird dafür nicht bestraft, aber sein Verhalten von der Startlinie weg sieht manchmal schon so aus wie jenes von Michael", konnte er sich auch einen Seitenhieb gegen Michael Schumacher nicht verkneifen. "Bis jetzt hatte er Glück, aber mal sehen, ob das anhält. Er macht progressive Züge, für die man einigen anderen Fahrern die schwarze Flagge gezeigt hätte."

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