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Formel 1: News

Bridgestone experimentiert mit Markierungen

Ab 2009 werden wieder die profillosen Slicks eingesetzt – doch wie sollen die unterschiedlichen Reifenmischungen markiert werden?

Das Reglement schreibt vor, dass Reifenhersteller Bridgestone dafür Sorge zu tragen hat, dass die Zuschauer erkennen können, ob ein Fahrer mit der weicheren oder mit der härteren Mischung unterwegs ist.

Nach einigen Versuchen fanden die Japaner für die aktuellen Reifen eine gute Lösung. Bei dem weicheren Reifen wird die innere Rille der Lauffläche weiß markieren. Das funktioniert ab dem kommenden Jahr nicht mehr, denn dann werden wieder Reifen ohne Profil verwendet.


Bei den vergangenen Testfahrten in Monza probierte Bridgestone vier verschiedene Designs für die Seitenwände aus. Dabei wurde untersucht, wie eine unterschiedliche Anzahl an weißen Linien optisch rüber kommt.

"Nun untersuchen wir die Sichtbarkeit, nachdem wir Fotos geschossen haben", so Hirohide Hamashima, Direktor der Reifen-Entwicklung bei Bridgestone. "Wir hoffen, gegen Ende des Jahres eine Entscheidung treffen zu können, aber wir werden noch etwas mehr testen."

Das Problem bei dieser Lösung ist, dass lediglich von der Seite erkannt werden kann, mit welcher Mischung ein Auto unterwegs ist, die TV-Zuschauer das Auto jedoch meistens von vorn sehen. Zudem haben alle Reifen auf der Seitenwand einen weißen Bestandteil, da das Bridgestone-Logo dort abgebildet ist, so dass es problematisch sein könnte, die Marke gut darzustellen und die Reifen gleichzeitig gut unterscheidbar zu machen.

Eine weitere Alternative, die bisher jedoch noch nicht ausprobiert wurde, könnte es sein, den Rand der Schulter der Reifen mit einer weißen Linie zu markieren. Diese könnte dann sowohl von der Seite als auch bei Aufnahmen von vorn zu sehen sein.

Nicht infrage kommt hingegen die Markierung mit einer anderen Farbe, wofür Bridgestone eine ganz banale Erklärung hat: "Unsere Maschine kann keine anderen Farben erzeugen, aus diesem Grund können wir im Moment nur Weiß verwenden."

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