MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Bleibt Berger der F1 erhalten?

Das Dreiergespann Berger,Tost, Ascanelli wird nach Bergers Abschied von Toro Rosso mit Force India in Verbindung gebracht.

Gerhard Berger hat es innerhalb von drei Jahren geschafft, einem früheren Hinterbänklerteam zum ersten Sieg zu verhelfen. Nun hat er sich am Teamsitz im italienischen Faenza von seiner Toro-Rosso-Mannschaft verabschiedet. Es sei "hart, emotional und brutal" gewesen, wurde Berger von der Abendzeitung zitiert.

Doch Bergers Rückzug aus dem Toro-Rosso-Team war ein kluger Schritt. Ihm ist selbst klar, dass der Weg nach dem erfolgreichen Jahr 2008 eigentlich nur noch nach unten und nicht mehr weiter nach oben führen kann. Denn um sich weiter nach vorn zu orientieren, hätte man personell und finanziell aufstocken müssen. Doch Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz muss sein Geld in sein anderes Team investieren. "Und mit Sponsoren allein schaffst du das nie", so Berger.

Klar ist auch, dass Bergers Anteile am Team nun wesentlich wertvoller waren als vor drei Jahren, als er sie gekauft hat. Indem er Franz Tost als Teamchef geholt, Giorgio Ascanelli zum Technikchef gemacht und auf Fahrer Sebastian Vettel gesetzt hat, hat der Österreicher Toro Rosso in die Erfolgsspur gebracht. Für wie viel er seiner Anteile nun an Red Bull zurückverkauft hat, will er allerdings nicht verraten: "Über Frauen und Geld rede ich nicht."

Ein Comeback im Motorsport kann sich Berger schon vorstellen, aber wenn dann "nicht als Angestellter, sondern nur noch als Unternehmer". Und schon gibt es neue Spekulationen um seine Zukunft. Im Mittelpunkt steht genau das erfolgreiche Dreiergespann Berger, Tost, Ascanelli. Die Münchner TZ munkelt, dass diese drei zu Force India wechseln könnten. Dort hat man sich gerade von Teamchef Colin Kolles und Technikchef Mike Gascoyne getrennt.

Weiter spekuliert die TZ, dass Berger auch ins Fahrermanagement wechseln und sich künftig um die Belange von Vettel kümmern könnte. Die beiden verstehen sich gut und Vettel hat zwar bisher betont, dass er keinen Manager braucht, wurde aber mit den Worten zitiert: "Wenn der Richtige kommt, würde ich nicht nein sagen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Singapur: Bericht

Verstappen siegt erstmals in Singapur!

Max Verstappen hat zum ersten Mal den Großen Preis von Singapur gewonnen - Charles Leclerc und Kimi Antonelli auf dem Podium

Grand Prix der USA: Qualifying

Antonelli reicht eine schnelle Runde

Favorit Ferrari bleibt im Qualifying zum Grand Prix der USA unter den Erwartungen, und so gewinnt Antonelli im spannenden Pole-Duell gegen Verstappen

DTM-Rennen Hockenheim 2

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026!

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026: Dem Manthey-Pilot reicht der dritte Platz hinter Maro Engel und Teamkollege Ricardo Feller, um seinen zweiten Titel zu feiern

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt