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"Keine Einflussnahme von irgendjemand aus dem Motorsport"

Laut dem britischen Revolverblatt News of the World waren an der Enthüllung des Privatlebens von Max Mosley keine dritten Parteien beteiligt.

Nachdem zuletzt die Vermutung öffentlich diskutiert wurde, McLaren habe Max Mosley (im Bild bei seinem Auftritt im Rahmen der Jordanien-Rallye) im Zuge der Sex-Affäre eine Falle gestellt, weist das Boulevardblatt News of the World jede Beteiligung Dritter an der Veröffentlichung des Skandalvideos zurück. Man habe die gesamte Enthüllung allein betrieben, zu keinem Zeitpunkt sei jemand von außerhalb in die Abläufe eingeweiht gewesen, hieß es.

Der tschechische FIA-Delegierte Radovan Novak hatte öffentlich die Vermutung angestellt, es könne sich um eine Retourkutsche von Ron Dennis handeln, der nach der harten Bestrafung für die FIA im Zuge der Spionageaffäre 2007 sicher nicht gut auf Mosley zu sprechen ist. Mosley hatte seinen Verdacht niemals offen formuliert, setzte aber Detektive auf die Klärung der Hintergründe an. Auch er geht davon aus, in eine Falle gelockt worden zu sein.

"Es gab zu keinem Zeitpunkt eine Finanzierung von außerhalb. Ich habe auch sicher keine Hinweise darauf, dass es Einflussnahme von irgendjemandem aus dem Motorsport oder von einer Interessengruppe aus dem Bereich Motorsport gab", wurde ein Redakteur des Boulevardmagazins in der britischen Times zitiert. McLaren-Chef Ron Dennis hatte sofort nach Aufflammen der Gerüchte jede mögliche Beteiligung seinerseits scharf zurückgewiesen.

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