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Die FIA will sich rechtlich absichern

Die FIA hat in einer kurzen Aussendung angekündigt, rechtliche Schritte einzuleiten. Die Bekanntgabe der Nennliste für 2010 wird verschoben.

Nach vielen Diskussionen, Briefen, Drohungen, Debatten, Verhandlungen, Vorwürfen, Kontern und Ankündigungen wird der Streit zwischen der FIA und der Teamvereinigung FOTA nun auf juristischer Ebene weitergeführt. Der Automobilweltverband gab in einer kurzen Mitteilung an, dass man die Ankündigung der FOTA bezüglich einer "Piratenserie" von den eigenen Anwälten hat prüfen lassen.

Ergebnis: Nach Auskunft der FIA stelle das Handeln der gesamten FOTA - und von Ferrari im Speziellen - eine klaren Rechtsbruch dar, außerdem werde man vertragsbrüchig, hieß es in der Mitteilung. Es gebe einen "klaren Bruch der Verträge von Ferrari und eine deutliche Verletzung des Wettbewerbsrechts. Die FIA wird ohne Verzögerung rechtliche Schritte einleiten."

Der Schritt auf die juristische Ebene hat prompt greifbare Konsequenzen. Die FIA kündigte an, dass man nicht - wie ursprünglich angekündigt - morgen die endgültige Nennliste für 2010 veröffentlichen werde. Die Teilnehmerliste werde erst dann veröffentlicht, wenn die rechtliche Situation geklärt sei. Klartext: Die FIA möchte sich juristisch absichern, bevor sie möglicherweise noch einmal Ferrari und Red Bull auf die Nennliste für 2010 schreibt - gegen deren Willen. Beide Teams haben mit der FIA und dem Rechteinhaber FOM einen Vertrag unterzeichnet, der quasi als Nachfolgeregelung für das ausgelaufene Concorde-Agreement gilt.

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