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Lässt sich ein Max Mosley ignorieren? Weiteres Theater vorprogrammiert

Der wütende FIA-Präsident verlangte eine Entschuldigung – doch Montezemolo ging darauf nicht ein. Was wird Herr Mosley tun?

Michael Noir Trawniczek

FIA-Präsident Max Mosley war wütend. Die FOTA und vor allem Ferrari-Boss Luca di Montezemolo hätten die Vereinbarungen gebrochen und im Anschluss an das Friedensabkommen Unwahrheiten über die Umstände seiner Nicht-Kandidatur im Herbst verbreitet, Montezemolo habe ihn als „Diktator“ bezeichnet, er wünsche umgehend eine Entschuldigung.

Doch die kam nicht. Montezemolo erklärte stattdessen: „Ich freue mich sehr über die Vereinbarung. Ich kann die Zuschauer verstehen, denen diese Polemik schon auf den Wecker geht - die ganzen Pressemitteilungen, unklare Regeln, die sich alle sechs Monate ändern.“ Und: „Die Polemik muss aufhören! Wir lieben die Formel 1 und wir wollen nicht dazu beitragen, den großen Charme und die Einzigartigkeit der Formel 1 zu entfernen.“

Montezemolo fügte hinzu: „Wir wollen in die Entscheidungen involviert sein, weil wir uns mehr Zuschauer an den Strecken wünschen und billigere Eintrittskarten. Die sind heutzutage viel zu teuer. Außerdem brauchen wir eine bessere Show. Vielleicht können die Teams auch bald ein drittes Auto einsetzen, vielleicht können wir die Überholmöglichkeiten verbessern. Und wir wollen mehr technologische Forschung, extreme Performance und einen starken Wettbewerb.“

Max Mosley wurde also einfach nur ignoriert – es ist bei Herrn Mosley kaum vorstellbar, dass er das einfach hinnehmen wird. Daher ist es nicht auszuschließen, dass der FIA-Präsident weitere Handlungen setzen wird. Vielleicht schon am Montag, in diesem Theater…

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