MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

RB5 Präsentation in Spanien

Der von RB-Berater Helmut Marko als kleine Revulution angekündigte RB5 wurde in Jerez präsentiert; Jungfernfahrt mit Sebastian Vettel.

Fotos: Red Bull

Hier finden Sie Bilder des RB Racing RB5.

Fast einen Monat nach Ferrari hat heute Red Bull seinen neuen RB5 für die kommende Formel-1-Saison vorgestellt. Der Energydrink-Hersteller verzichtete auf eine spektakuläre Show, stattdessen zogen die Fahrer Sebastian Vettel und Mark Webber vor Beginn der heutigen Testfahrten in Jerez in der Boxengasse einfach ein Tuch von ihrem neuen Arbeitsgerät.

Red-Bull-Berater Helmut Marko hatte den RB5 als kleine Revolution angekündigt, doch wer diese Worte noch im Hinterkopf hatte, der wurde bei der Präsentation enttäuscht. Zwar sieht die hohe und schlanke Nase tatsächlich aus als bei manch anderem Team, aber grundsätzlich fügt sich der RB5 durchaus in die gängigen Designtrends ein. Lediglich ein paar kleine Details hat man so bisher noch auf keinem anderen Boliden gesehen.

Abgesehen von der Aerodynamik, für die Stardesigner Adrian Newey verantwortlich war, von dem sich Red Bull aufgrund der vielen Regeländerungen endlich einen großen Wurf erhofft, gelten der verbesserte Renault-Motor sowie Neuzugang Vettel als größte Pluspunkte des Rennstalls mit Sitz im britischen Milton Keynes. Vettel hat mit dem Vorjahresmodell beim Red-Bull-Schwesternteam Toro Rosso bekanntlich seinen ersten Grand Prix gewonnen.

Dementsprechend optimistisch ist Teamchef Christian Horner, der die Personalstabilität als größten Vorteil empfindet: "Die Schlüsselfiguren in unserer Technikabteilung sind seit mindestens zwei Jahren bei uns", erklärte der Brite nach der Enthüllung des Autos. "Man darf nicht vergessen, dass ein von diesen Leuten designtes Auto in den Händen von Sebastian bei Toro Rosso 2008 ein Rennen gewonnen hat!"

"Ich sehe keinen Grund, warum uns das unter den neuen Regeln nicht erneut gelingen sollte", so Horner. "Die neuen Regeln bedeuten nahezu eine neue Formel für unseren Sport. Ich bin gespannt darauf, wie die Teams das interpretieren werden. Zumindest im ersten Teil der Saison erwarte ich eine viel größere Streuung zwischen den Teams als in den vergangenen beiden Jahren." Davon möchte Red Bull profitieren.

Als eines der wenigen Teams musste Red Bull übrigens kaum Mitarbeiter entlassen. Man hört nur, dass Gehälter gekürzt wurden. Horner: "Red Bull Racing und Red Bull Technology hatten in Sachen Manpower kein Übergewicht, sodass wir uns ziemlich problemlos auf die neuen Regeln einstellen konnten." Der Brite geht daher davon aus, dass Red Bull im Vergleich zur Konkurrenz von der Weltwirtschaftskrise weniger betroffen sein könnte.

Mit den Vorbereitungen auf den Saisonbeginn am 29. März in Australien geht es schon heute los. Die Jungfernfahrt ist Vettel vorbehalten, während der nach einem Fahrradunfall immer noch leicht angeschlagene Webber am Mittwoch erstmals zum Einsatz kommen soll. Danach wird man das Potenzial schon etwas besser einstellen können, weil diese Woche mehrere Rennställe in Jerez anwesend sind.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Ducati hat die Karten auf den Tisch gelegt: Beim offiziellen Launch präsentierte sich das Werksteam für die MotoGP-Saison 2026 selbstbewusst und ambitioniert

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

Übergabe der Trophäen an alle Sieger:innen, an die Motorsportler des Jahres 2025 sowie erstmals Vergabe von acht Ehrenpreisen für besondere Leistungen

Pizzonia: Habe Sohn verteidigt

Ehemaliger Williams-Pilot in den USA verhaftet

Antonio Pizzonia wurde am Wochenende in Texas verhaftet - Der ehemalige Formel-1-Pilot wollte laut eigener Aussage seinen Sohn vor einem anderen Mann verteidigen

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford