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Souceks Formel-1-Traum droht zu platzen

Andy Soucek hofft auf eine Entscheidung in den nächsten zwei Wochen, weiß aber, dass es nicht einfach werden wird, in die Formel 1 aufzusteigen.

Nach seiner überragenden Tagesbestzeit bei den Young-Driver-Days in Jerez de la Frontera hatte sich Andy Soucek ernsthafte Chancen auf ein Formel-1-Cockpit für die kommende Saison ausgerechnet, doch je länger er keinen Vertrag in der Tasche hat, desto mehr scheinen seine Chancen zu schwinden.

Der in Österreich verwurzelte Spanier war ursprünglich bei Campos als Teamkollege von Bruno Senna im Gespräch, doch das neue Team hat die kommende Saison noch nicht durchfinanziert und benötigt auch vom zweiten Piloten kolportierte fünf bis acht Millionen Euro. Ansonsten gibt es nur noch bei Renault, US F1 und Sauber freie Fahrerplätze, für die Soucek zumindest theoretisch in Frage kommen könnte.

Sein größter Joker ist die politische Unterstützung durch die FIA und Jonathan Palmer, denn die Organisatoren der Formel 2 würden den ersten Champion ihrer Meisterschaft natürlich nur allzu gerne in der "Königsklasse" sehen. Man munkelt auch, dass Formel-2-Chassisbauer Williams in Jerez ein großes Interesse daran hatte, Soucek gut aussehen zu lassen, weshalb man dem 24jährigen ideale Voraussetzungen geboten haben soll.

Aber am Ruder der FIA sitzt nicht mehr Max Mosley, sondern Jean Todt: "Die Formel 2 wurde als Vorstufe zur Formel 1 erschaffen, aber es stimmt, dass Mosley nicht mehr Präsident ist", wird Soucek von spanischen Medien zitiert. "Ich glaube, dass Todt und die FIA seiner Idee folgen wollen, aber die Frage ist, was sie ausrichten können. Schließlich können sie die Teams nicht dazu zwingen, den Formel-2-Meister unter Vertrag zu nehmen."

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