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Klien: „Ich kann einige Möglichkeiten sehen!“

Stefan GP hat eine Liste von möglichen Piloten für 2010 veröffentlicht, darunter auch Christian Klien. In punkto 2011 schweigt der Hohenemser…

Fotos: Racingshow, Stefan Grand Prix

Stefan GP hatte vor kurzem auf einer neu gestalteten Webseite einige Fahrer enthüllt, mit denen Gespräche für diese Saison geführt wurden. Bekanntlich bekam das serbische Team nicht den erhofften Startplatz von USF1. Trotzdem wurden einige interessante Namen von Stefan GP genannt, darunter auch den Österreicher Christian Klien.

Der 27-Jährige fungierte 2008 und 2009 als Test- und Ersatzfahrer bei BMW Sauber. Seit dem Rückzug der Blau-Weißen war und ist Klien auf der Suche nach einem Platz in der Königsklasse. Zu der Verbindung mit Stefan GP nimmt der Vorarlberger keine Stellung. "Wie es in der Formel 1 üblich ist, spricht man nicht über ungelegte Eier", wird Klien von F1Pulse zitiert. "Ich bin mir sicher jeder wird verstehen, dass ich derzeit kein Kommentar zu einem möglichen Cockpit für 2011 abgeben kann."

In Monza 2006 stand der Formel-3-Masters-Sieger von 2003 zum letzten Mal in der Startaufstellung eines Grand Prix. Damals brachte Klien seinen Red Bull auf Platz elf ins Ziel. Seither arbeitete der 47-fache Grand-Prix-Teilnehmer für Peugeot und bestritt einige Langstreckenrennen, darunter auch den Klassiker von Le Mans.

Beinahe wäre Klien bei einem der neuen Teams untergekommen. Gespräche mit HRT als Test- und Ersatzfahrer haben stattgefunden. Verpflichtet wurde aber Sakon Yamamoto. Trotzdem kämpft der Österreicher weiterhin: "Mein klarer Fokus liegt auf der Formel 1. Und ich möchte lieber früher als später wieder ein Cockpit für die gesamte Saison haben."

Über den Winter, war er bereits seinem Ziel sehr nahe. "Ich habe vor dem Saisonstart in zwei Fällen nur ganz knapp den Stammplatz verpasst. Der Grund war aber nie mein Speed und mein Leistungsvermögen als Fahrer." Klien würde keine Sponsoren zu einem Team mitbringen. Ein Hindernis bei der Teamsuche kann auch sein Pass darstellen. Fahrer wie beispielsweise Karun Chandhok und Vitaly Petrov kommen aus Ländern, die von der Formel 1 wirtschaftlich noch nicht erschlossen sind.

Klien gibt sich weiter nicht geschlagen: "Ich kann klar einige Möglichkeiten sehen. Ich hoffe, dass einzige das ich brauche ist Geduld."

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