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Nutzt Pirelli H·R·T-Boliden als Testauto?

Pirelli soll einen 2011er-Boliden aus der H·R·T-Konkursmasse übernommen haben, der F111 könnte den 2010er-Renault als Testauto ersetzen.

Den H·R·T-Rennstall gibt es nicht mehr – die Überreste des bankrott gegangenen Formel-1-Teams wurden vom spanischen Autoteile-Händler Teo Martin gekauft und werden von ihm nun veräußert. Er ist neben den Trucks, Maschinen und Werkzeugen auch im Besitz von drei Boliden aus der Saison 2012, die allerdings ohne Motoren und Getriebeeinheit verkauft werden, weil diese Teile wieder an ihre früheren Besitzer zurückgehen.

Aus der Saison 2011 besitzt der Händler aus Madrid bloß zwei Autos, für die er derzeit Angebote entgegennimmt. Wie viel er selbst dafür gezahlt hat, will er nicht verraten. "Das andere 2011er-Auto ging an Pirelli", sagt er gegenüber reuters.

Das ist interessant, denn der Reifenhersteller, der den Kauf des Autos noch nicht bestätigt hat, nutzte zuletzt bei seinen Tests zur Entwicklung der Pneus einen Renault-Boliden aus der Saison 2010. Ursprünglich hatte man den Toyota TF109 von 2009 verwendet, zeigte sich aber damit unzufrieden, weil die Teams 2010 und 2011 bei der Aerodynamik enorme Fortschritte gemacht haben.

Ob der vom nunmehrigen Mercedes-Mitarbeiter Geoff Willis entworfene H·R·T-Bolide aus dem Vorjahr im Vergleich zum 2010er-Renault ein großer Schritt nach vorne wäre, ist allerdings fraglich, denn das Auto war in Sachen Performance stets das Schlusslicht im Feld.

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