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Formel 1: Interview

Button fordert Action à la Rallycross

Laut Jenson Button sollte die Formel-1-WM auch ein jüngeres Publikum ansprechen und nach Optionen für mehr Kurzweiligkeit suchen.

Jenson Button macht sich Sorgen um die Zukunft der Formel-1-WM und wünscht sich, dass man insbesondere jüngere Fans besser anspricht. Die "Königsklasse des Motorsports" hat mit sinkenden Zuschauerzahlen zu kämpfen, was laut des Briten auch mit dem aktuellen Format der Meisterschaft zu tun habe. "Die Rennen dauern eineinhalb Stunden, und die Leute haben heute einfach nicht so viel Zeit, sie sind immer beschäftigt", meint der McLaren-Pilot zur aktuellen Smartphone-Generation.

Weil die Aufmerksamkeitsspanne in der schnelllebigen Welt der Sozialen Medien immer geringer werde, seien lange und ausgedehnte Rennen ein Problem. "Die Leute wollen die ganze Zeit Action, aber so ist nun einmal kein Sport. Die Welt hat sich verändert", meint Button und könnte sich daher vorstellen, dass man in Zukunft auf actiongeladene Formate setzt. Ihm schwebt als Vorbild dabei vor allem eine traditionsreiche, zuletzt dank Einführung einer Weltmeisterschaft ins Licht einer breiteren Öffentlichkeit gerückte Motorsportart vor.

"Vielleicht können wir es wie Rallycross machen und Ausscheidungsläufe haben", so Button. "Man könnte Qualifyingläufe am Samstag durchführen und dann das Rennen am Sonntag. Man kann ja vier Läufe machen und ein schnelles Auto dabeihaben." Im Rallycross ist jeder Qualifyingheat ein kleines Rennen in sich, bei denen auch Punkte vergeben werden, bevor später im Wochenende der Sieger in einem K.O.-System ermittelt wird.

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