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Formel 1: News

FIA verschärft Regeln für Superlizenz

Die Freitagstester der Formel-1-Teams müssen ab 2018 strengere Voraussetzungen erfüllen, um am freien Training teilnehmen zu dürfen.

Der Weltverband FIA verschärft ab der Formel-1-Saison 2018 die Vorschriften bei Superlizenzen für Testpiloten. Bisher durfte jeder Fahrer, der innerhalb von zwei Tagen 300 Kilometer in einem "repräsentativen" Formel-1-Boliden absolviert hatte, an einem freien Training vor einem Grand Prix teilnehmen – lediglich ein paar Fragen zum sportlichen Reglement mussten zusätzlich beantwortet werden.

Ab 2018 müssen Piloten, die am Freitag (oder Samstag Vormittag) auf die Rennstrecke gehen wollen, zusätzlich mindestens sechs Rennen in der FIA-eigenen Formel-2-Meisterschaft bestritten oder in den vergangenen drei Jahren 25 Superlizenzpunkte gesammelt haben. Fahrer, die schon einmal im Besitz einer Superlizenz waren, müssen dennoch die 25 Zähler in drei Jahren gesammelt oder inzwischen sogar eine komplette Formel-2-Saison bestritten haben.

Von allen Freitagstestern, die in der Saison 2017 aktiv waren, ist lediglich Alfonso Celis jr. von Force India von der neuen Regelung betroffen, alle anderen Fahrer erfüllen die Kriterien. Das Punktesystem für die Superlizenz wurde Anfang 2015 eingeführt und im September 2017 noch einmal modifiziert. Um an einem Grand Prix im Rahmen der Formel-1-WM teilnehmen zu dürfen, sind 40 Punkte binnen dreier Jahre erforderlich. Entsprechende Zähler können über die erfolgreiche Teilnahme an Rennserien der FIA und einiger weniger anderer Ausrichter gesammelt werden.

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