MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Was WM-Punkte bisher gekostet haben

Welchen Etat die Teams haben, wie viele Mitarbeiter sie beschäftigen und was ein WM-Punkt gekostet hat: Ferrari 27-mal so effizient wie Sauber.

Die Formel 1 ist ein kostspieliges Geschäft. Doch nicht für jedes Team rechnet sich die Königsklasse im gleichen Maße. 'Motorsport-Total.com' hat basierend auf Informationen über den Saisonetat der einzelnen Rennställe nachgerechnet, was ein WM-Punkt bis zur Sommerpause gekostet hat. Das Ergebnis ist eine Überraschung: Diejenigen, die am meisten Geld auf den Tisch legen, bekommen die Zähler am preisgünstigsten - nämlich die Werksmannschaften von Mercedes und Ferrari.

Während die Silberpfeile circa 868.000 Euro für jeden Punkt hinblätterten, waren es bei der Scuderia rund 817.000 Euro. Damit ist die Sebastian-Vettel-Truppe ökonomischster Teilnehmer. Natürlich werden die Summen im weiteren Saisonverlauf noch sinken, wenn mehr Zähler hinzukommen. Anzumerken ist aber auch, dass sich die zugrunde liegenden Etats ohne Motorenabteilungen verstehen.

Deshalb ist das für seine Kosteneffizienz gefeierte Force-India-Team mit ungefähr 1,02 Millionen Euro auch nur die Nummer drei, aber noch immer weit entfernt von den Schreckensbilanzen McLarens und Saubers: 19,27 respektive 21,80 Millionen Euro pro Punkt stehen für die Briten und die Schweizer zu Buche.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende