MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Formel 1 künftig mit Top-Serien gemeinsam?

Gemeinsame Events mit anderen hochkarätigen Motorsport-Klassen könnten sein Segen für Fans und Rennstrecken-Promoter sein - Toto Wolff findet die Idee reizvoll...

Die Formel 1 könnte ihre Rennwocheneden in Zukunft gemeinsam mit anderen Serien organisieren - zumindest sind Mercedes-Sportchef Toto Wolff und Pirelli-Manager Mario Isola dieser Idee nicht abgeneigt. "Es ist wichtig, den Leuten die ganze Zeit eine gute Show zu bieten und sie nicht nur für eine Stunde Freies Training und das Qualifying kommen zu lassen", spielt Isola auf den Zeitplan an Samstagen an.

Heißt: Die Königsklasse, deren wechselndes Rahmenprogramm derzeit aus den Nachwuchsklassen Formel 2 und GP3, dem Porsche-Supercup sowie nationalen Events besteht, könnte sich zum Beispiel mit der DTM zusammentun. "Die Formel 1 ist größer als jede andere Serie, aber man darf die Augen nicht verschließen", sagt Wolff. "Es könnten sich Chancen ergeben, andere Championate zu uns einzuladen."

Für andere Promoter sind solche gemeinsamen Events gängige Praxis: Die Tourenwagen-WM gastiert seit einigen Jahren beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, die DTM teilte sich ihre Piste schon mit GT-Masters und Rallycross-WM. Auch die Formel 1 veranstaltet sporadisch Joint Ventures - etwa mit der V8-Supercar-Serie in Melbourne oder der Ferrari Challenge in Montreal. Dazu gab es einst den kühnen, aber gescheiterten Plan, in Adelaide gemeinsam mit der IndyCar-Serie zu fahren.

Wolff erinnert sich an "Super Racing Weekends" Ende der Neunzigerjahre, als die FIA-GT-Meisterschaft, die Tourenwagen-EM und die diversen von Renault organisierte Nachwuchs-Formeln sich zusammentaten. "Das waren tolle Events. An den Strecken waren viele Zuschauer", schwärmt er. "In jeder Serie waren Hersteller engagiert. Deshalb waren viele Gäste vor Ort, es gab breites Rahmenprogramm."

Für die Rennstrecken-Betreiber, die häufig Probleme mit der Finanzierung der Gebühren für die Formel 1 haben, könnte sich die Sache lohnen: Sie könnten so in der Lage sein, mehr Geld für die Tickets zu verlangen und könnten sich bestimmte Fixkosten, die sonst für jedes Rennwochenende einzeln anfallen sparen - sie hätten allerdings auch weniger Events zu bieten.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Finale Lackierung vorgestellt

So startet Audi in die neue F1-Ära

Audi hat in Berlin die Lackierung für sein erstes eigenes Formel-1-Auto vorgestellt, die dem präsentierten Designkonzept ähnelt - 2026 regelmäßig Punkte?

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

Überarbeitetes Markenlogo

Honda präsentiert neue Power-Unit RA626H

Honda hat am Dienstag bei einer Präsentation in Tokio die neue Power-Unit für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt: Welchen Namen die Antriebseinheit tragen wird

Übergabe der Trophäen an alle Sieger:innen, an die Motorsportler des Jahres 2025 sowie erstmals Vergabe von acht Ehrenpreisen für besondere Leistungen

Letzte Chance für Hamilton?

Ferrari präsentiert den SF-26 für 2026

Ferrari hat den SF-26 für die Formel-1-Saison 2026 präsentiert - Die Scuderia wartet in der Königsklasse mittlerweile seit 18 Jahren auf einen weiteren WM-Titel