MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

RBR-Präsentation 2020: RBR zeigt neuen RB16

Als zweites Topteam zeigt RBR sein neues Auto: RB16 soll Max Verstappen zum jüngsten Weltmeister machen - Gerhard Berger: "Jetzt ist er komplett"

Foto: Red Bull

Nach Haas und Ferrari hat jetzt auch RBR die Hüllen fallen lassen: Vor dem Shakedown in Silverstone hat das österreichisch-britische Team erste Fotos vom neuen RB16 veröffentlicht. Und dabei gibt's keine großen Überraschungen. Rein optisch unterscheidet sich der RB16 auf den ersten Blick nicht gravierend vom Vorgängermodell RB15.

Die optische Kontinuität zieht sich bei RBR auch in anderen Bereichen durch das Team. Honda liefert weiterhin die Motoren (2020 bereits im zweiten Jahr), Max Verstappen und Alexander Albon bleiben die Fahrer. Und im Team-Management gab es über den Winter keine nennenswerten Veränderungen.

Der Shakedown des RB16 findet bereits am Mittwoch in Silverstone statt, und zwar in Form eines von der FIA erlaubten Drehtags im Rahmen des Reglements. Verstappen darf die ersten Kilometer mit dem Auto absolvieren.

Sportlich ist die Zielsetzung eine ehrgeizige: "Wir wollen um die WM mitkämpfen", hat Motorsportkonsulent Helmut Marko bereits im Dezember erklärt. Dazu müsse man, anders als 2019, "von Beginn an, also vom absolut ersten Rennen, wettbewerbsfähig sein".

An Motorenpartner Honda werde das seiner Meinung nach nicht scheitern: "Honda hat gute Steigerungen fürs nächste Jahr. Und nachdem bis jetzt alles erfüllt wurde, gehen wir davon aus, dass das auch passieren wird. Das heißt, wir haben keine Ausreden mehr."

Das gilt auch in Bezug auf die Fahrerbesetzung. Max Verstappen, in der Vergangenheit oft als ungeschliffener Rohdiamant bezeichnet, besitzt vor seiner sechsten Saison in der Formel 1 die nötige Erfahrung, um mit der nötigen Konstanz im WM-Kampf mitzumischen.

"Der kommt jetzt erst richtig", analysiert Gerhard Berger im Interview: "Ich glaube: Alles bis jetzt war nur das Aufbauen von Erfahrung. Aber jetzt ist er komplett. Ist aggressiv, ist im besten Alter - die sind ja alle noch so brutal jung!"

"Vielleicht macht Honda dieses Jahr noch einen Schritt. Dann glaube ich ist das der Erste, der so richtig Wirbel erzeugen wird von den Jungen."

© Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

RBR-Präsentation 2020: RBR zeigt neuen RB16

Weitere Artikel:

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent

GP von Katalonien: Qualifying

Russell "zurück in der Spur": Pole vor Hamilton

Mercedes-Fahrer George Russell meldet sich mit der Poleposition in Barcelona zurück im WM-Titelkampf - Erster Top-10-Startplatz für Audi-Fahrer Nico Hülkenberg

Der brandneue Audi Nuvolari teilt offenbar seine Basis mit dem Lamborghini Temerario: Genau daraus könnte das nächste GT3-Auto von Audi entstehen