MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Chaos in Ungarn: Bottas schießt beide Red Bulls ab! Valtteri Bottas sorgt für Chaos in der ersten Kurve von Ungarn
Motorsport Images

Nach Startkollision mit Red Bull: Valtteri Bottas bekommt Strafe für Belgien

Der Start zum Großen Preis von Ungarn beginnt mit einem Knalleffekt: Valtteri Bottas schießt beide Red Bull ab und scheidet aus - Schaden bei Verstappen

Christian Horner hatte gestern nach dem Qualifying einen heißen Start angekündigt - und so kam es auch! Wie in Silverstone kam es auch am Start in Ungarn zu einer Kollision zwischen Red Bull und Mercedes - und wieder ist Lewis Hamilton der lachende Gewinner. Valtteri Bottas sorgte nach einem Fehler dafür, dass beide Red Bull in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Nach einem schlechten Start vertat er sich hinter Blitzstarter Lando Norris und fuhr ihm ins Heck. Beide kegelten in Kurve 1 in die beiden Red Bull von Max Verstappen und Sergio Perez. Während Verstappen mit kaputten Bargeboard an die Box fahren musste, schied Perez noch in der ersten Runde aus.

Neben seinem Ausfall wurde der Finne auch noch von den Kommissaren bestraft. Weil sie ihn als Schuldigen der Kollision ausgemacht haben, bekommt er für das Rennen in Belgien fünf Startplätze Strafe sowie zwei Strafpunkte aufgebrummt.

"Unglaublich! Es ist so schade, ich lag schon an dritter Stelle. Ich habe den McLaren [von Norris] ausgebremst und dachte, ich lag klar vor ihm", sagt Perez im Anschluss. "Leider hat Bottas einen großen Fehler gemacht und damit unser Rennen ruiniert. Ich weiß nicht, was ich noch sagen soll. Alles war vorbei. Der Motor ist beschädigt. Er rauschte bis in den Kühler."

Auch Norris musste in Folge dessen aufgeben: "Nicht viel zu sagen. Ich bin einfach nur verärgert. Runde 1, ich weiß nicht, warum das passieren muss. Warum riskiert man, solche dummen Dinge zu tun?", hadert er. "Aber ich kann nichts machen. Es gibt nicht viel zu sagen."

Weiter hinten gab es auch eine Kollision zwischen Lance Stroll (Aston Martin), Charles Leclerc (Ferrari) und Daniel Ricciardo (McLaren), die die beiden Erstgenannten aus dem Rennen nahm. Stroll hatte sich im Getümmel ebenfalls vertan und wollte auf der Innenseite über die Wiese ausweichen. Dabei knallte er in Leclerc, der seinerseits in Ricciardo fuhr und diesen drehte.

"Schönes Bowlingspiel. So frustrierend", kommentiert Leclerc.

Aufgrund der Trümmerteile unterbrach die Rennleitung das Rennen mit der roten Flagge.

Von all dem unbehelligt: Lewis Hamilton, der in Führung liegend nichts von dem Chaos hinter ihm bemerkte.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Berger über Roland Ratzenberger

"Schwieriger als mein eigener Unfall"

Der Tod von Roland Ratzenberger war für Gerhard Berger schwieriger als sein eigener Unfall in Imola - Mit der Gefahr habe er sich damals "nicht sehr viel befasst"

Rallycross-ÖM Melk: Bericht

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit spannenden Rennen auf dem Wachauring startete die neue Saison der Rallycross-Staatsmeisterschaft. Die Siege gingen an die Stars der FIA-Zentraleuropa-Meisterschaft. Bei den großen Tourenwagen konnten die Österreicher mit den Plätzen 1–3 zurückschlagen.

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Mick Schumacher im Interview

"Großartige Dinge am Horizont"

Nach den ersten vier Rennwochenenden seiner ersten IndyCar-Saison spricht Mick Schumacher über Herausforderungen, Hoffnungen, Pläne und die Formel 1

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm