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Flaute nach Wolffs Motivationsfunk: "Vielleicht sollte ich es lassen ..." Toto Wolffs Motivationsversuch ging ins Leere
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Flaute nach Wolffs Motivationsfunk: "Vielleicht sollte ich es lassen ..."

Toto Wolff schaltete sich in Valtteri Bottas Funk, um ihn zu motivieren: Doch weil danach nicht viel ging, will der Österreicher vielleicht lieber seine "Klappe halten"

"Jag ihn, Valtteri, du bist das schnellste Auto", funkte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff höchstpersönlich zu Valtteri Bottas, als dieser im Rennen von Portimao hinter Max Verstappen lag. Genützt hat die Ansage nichts, denn aufgrund eines Sensorproblems hatte der Finne keine Chance, seinen Kontrahenten noch einmal anzugreifen.

Wolff hatte Bottas in den vergangenen Rennen immer mal wieder motivierende Ansagen gegeben. Das hatte man Ende der vergangenen Saison vereinbart, nachdem Bottas eine schwierige Phase durchlebt hatte. Der Österreicher selbst hat Spaß daran, sich selbst in den Funk zu hängen, könnte das aufgrund des fehlenden Erfolges aber noch einmal überdenken.

"Mir macht es Spaß, weil ich so leidenschaftlich dabei bin, dass es gut ist, wenn ich ein Ventil in Richtung Valtteri habe", sagt Wolff. "Ich dachte, dass es gut funktioniert, aber dieses Mal hat es nicht funktioniert. Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal meine Klappe halten oder es vorher mit ihm diskutieren", meint der Mercedes-Boss augenzwinkernd.

"Er hat wirklich aufgeholt und ihn gejagt. Aber als ich in den Funk gekommen bin, flaute es ab. Vielleicht sollte ich es in Zukunft lassen."

Bottas selbst freut sich darüber, wenn sich sein Chef höchstpersönlich einschaltet und ihn motiviert: "Es zeigt, dass Unterstützung und Leidenschaft dahinter ist. Weh tut es niemals", sagt er. "Natürlich gebe ich auf der Strecke immer alles, aber trotzdem ist es schön", so der Finne.

Bottas hatte in Portimao einen enttäuschenden Sonntag erlebt. Der Mercedes-Pilot war von der Poleposition aus gestartet, kam aber am Ende nur als Dritter ins Ziel. Trotzdem ist Wolff nach den Geschehnissen von Imola zufrieden mit seinem Schützling.

"Er hat die Pole geholt und ist ein solides Rennen gefahren. Eins ist klar: Wenn du vorne fährst, schlägst du eh schon ein Loch in die Luft. Wenn das Auto hinter dir dann auch noch DRS hat, wird's richtig schwierig", macht Wolff ihm keinen Vorwurf, dass ihn Hamilton überholt hatte.

Hamilton habe dann die Lücke etwas aufgerissen, während Bottas sich zumindest gut gegen Verstappen verteidigen konnte. "Er hat ihn gut kontrolliert, aber leider haben wir dann den Undercut verloren. Das war Pech. Und dann haben wir ihm beim Motor im Stich gelassen, der in einen Sicherheitsmodus gegangen war."

"Wie so oft hätte es sich für Valtteri ausgehen können. Wir geben Gas und unterstützen ihn weiter. In Barcelona werden wir dann sehen, wozu er fähig ist."

Motorsport-Total.com

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