MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Max Verstappen: Bahrain zeigt, wie schwierig Überholen weiterhin ist Max Verstappen fand am Ende einfach keinen Weg mehr vorbei
Motorsport Images

Max Verstappen: Bahrain zeigt, wie schwierig Überholen weiterhin ist

Max Verstappen kam in Bahrain in der Schlussphase nicht mehr an Lewis Hamilton vorbei - Der Niederländer ärgert sich, die "Track-Position" aufgegeben zu haben

Max Verstappen hatte am vergangenen Sonntag in Bahrain wohl das schnellste Auto. Das Rennen gewann allerdings trotzdem Lewis Hamilton im Mercedes. Das Weltmeisterteam hatte es geschafft, Hamilton mit der Strategie in Führung zu bringen. Auf der Strecke schaffte es der Red-Bull-Pilot danach nicht wieder vorbei.

"Es hat einfach wieder gezeigt, dass die 'Track-Position' super wichtig ist", erklärt der Niederländer, der daran erinnert, gegen Rennende die "besseren Reifen" gehabt zu haben. "Ich konnte ziemlich komfortabel aufholen. Aber als ich an Lewis herankam, [...] hatte ich einfach keinen Grip", berichtet er.

"Natürlich hatte ich noch immer besseren Grip als Lewis. Aber es war nicht genug, um einen Unterschied zu machen", so Verstappen. Hamilton absolvierte seinen letzten Boxenstopp bereits in Runde 28, Verstappen erst elf Umläufe später. Beide waren im Schlussstint auf der harten Mischung unterwegs.

Verstappen war deutlich schneller, doch abgesehen von einem Versuch, nach dem er die Position wieder an Hamilton zurückgeben musste, hatte er keine Chance, die durch den "Undercut" von Mercedes verlorene Position auf der Strecke wieder zurückzugewinnen. "Es war unmöglich, noch einmal wirklich etwas zu versuchen", berichtet er.

"Ich war immer zu weit hinten", so Verstappen, der verrät: "In Kurve 13 hatte ich [einmal] heftiges Übersteuern, und danach hatte ich keine Reifen mehr, um anzugreifen. Meine Reifen waren zehn oder elf Runden jünger, aber bei diesen Autos ist der Vorteil sehr schnell weg, sobald man einmal auf 1,5 Sekunden herankommt."

Zudem habe am Sonntag auch der Wind dafür gesorgt, dass er keine Chance mehr gehabt habe, eine weitere Attacke zu starten. "Wir müssen analysieren, was wir bei der Strategie vielleicht hätten besser machen können. Wir hatten aber auch nicht die Reifen, die sie hatten", erinnert Verstappen.

Während Hamilton und Teamkollege Valtteri Bottas für das Rennen noch je zwei neue Sätze der harten Reifenmischung hatten, war es bei Verstappen nur eine. Dafür hatte der Niederländer noch einen frischen Satz Mediums. Verstappen fuhr deshalb die Strategie Medium-Medium-Hard, Hamilton Medium-Hard-Hard.

"Daher waren wir bei der Strategie nicht besonders flexibel. Vielleicht hätten wir unsere Reifen während des Trainings besser auswählen können", grübelt Verstappen, für den klar ist, das Rennen auch durch die Strategie verloren zu haben. "Bei diesen Autos ist es seit drei Jahren sehr wichtig, die 'Track-Position' zu haben", erinnert er.

"Und die haben wir [am Sonntag] aufgegeben", so Verstappen.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung

Brisante Trennungsgerüchte

WEC ohne die 24h Le Mans?

Droht der Langstrecken-WM 2027 eine Trennung von ihrem Promoter? Die FIA reagiert auf den Bericht und erklärt, wie es mit dem ACO weitergeht

"Verstehe nicht, was sie wollen"

Maverick Vinales rechnet mit KTM ab

Maverick Vinales ist zurück, doch vor seinem Comeback in Motegi beschäftigt ihn nicht nur seine verletzte Schulter, sondern vor allem das Zerwürfnis mit KTM

Horner über F1-Comeback

Horner liebäugelt mit Ferrari

Eigentlich will Christian Horner nur noch als Anteilseigner in die Formel 1 zurückkehren, bei Ferrari würde der 52-Jährige aber eine Ausnahme machen

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.