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Yuki Tsunoda: Überrascht von der Reaktion europäischer Fans Yuki Tsunoda bekam für sein Formel-1-Debüt eine Menge Lob
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Yuki Tsunoda: Überrascht von der Reaktion europäischer Fans

Yuki Tsunoda war mit seinem ersten Rennwochenende nicht ganz zufrieden, weswegen er von der positiven Reaktion überrascht ist - Gute Vorzeichen in Imola

Für seinen neunten Platz beim Formel-1-Debüt in Bahrain bekam Yuki Tsunoda eine Menge Lob. Das hat den Japaner aber ziemlich überrascht. Denn das Lob kam vor allem aus Europa und weniger aus seiner Heimat. "Das ist ein kulturelles Ding. Japanische Fans wollen erst sehen, was ich ein paar Rennen lang mache, bevor sie einen richtigen Eindruck haben", sagt er.

Dass die Reaktionen in Europa anders ausfielen, habe der AlphaTauri-Pilot nicht erwartet. "Bahrain war für mich eigentlich kein perfektes Wochenende und ich hatte gehofft, weiter vorne ins Ziel zu kommen", sagt der Rookie. "Ich freue mich aber über die Unterstützung der Fans."

Ein mögliches besseres Ergebnis wurde durch ein durchwachsenes Qualifying erschwert. Tsunoda hatte wie auch Red Bulls Sergio Perez versucht, auf Medium-Reifen in Q3 zu kommen, und war daher nicht auf Nummer sicher mit den Softs gegangen. Das hatte ihm möglicherweise den Einzug in die Top 10 gekostet.

Doch der Japaner bereut diese Entscheidung nicht: "Dass wir das versucht haben, war eine gute Erfahrung. Und für das Team war es eine neue Herausforderung", sagt er. "Ich habe eine Menge daraus gelernt, selbst wenn ich erwartet hätte, etwas weiter vorne zu stehen - vielleicht sogar in den Top 5 oder Top 6."

Unter Druck gesetzt fühlt er sich durch die Vorschusslorbeeren und die positiven Reaktionen nach Bahrain nicht. Auch in Bahrain habe er nie das Gefühl gehabt, unter besonderem Druck zu stehen und nicht genügend Zeit zu bekommen. "Es hat auch geholfen, dass die Testfahrten auf der gleichen Strecke waren. Wenn wir auf neue Strecken wie Portimao oder Monaco kommen, wird das schwieriger."

Erst einmal steht aber Imola auf dem Programm. Diese Strecke kennt Tsunoda besonders gut, weil er hier im Vorjahr seine ersten Formel-1-Kilometer abspulen durfte. "Ich bin hier schon viel gefahren und kann daher in ähnlicher Weise wie in Bahrain arbeiten. Ich werde meine Erfahrung aus dem ersten Rennen nutzen und habe in Imola schon Selbstvertrauen im Auto", so der Japaner.

"Ich werde meine Pace zu Beginn des Wochenendes stetig aufbauen. Das wird der Schlüssel sein, weil man im ersten Training keinen Fehler machen möchte, der dir Selbstvertrauen kostet", sagt er. "Weil wir vor der Saison hier schon gefahren sind, können wir uns als Team auf das Set-up konzentrieren und versuchen, unseren Vorteil zu nutzen."

"Ein gutes Ergebnis wäre wichtig, da es das Heimrennen des Teams ist. Und auch für mich fühlt es sich schon wie zuhause an."

Motorsport-Total.com

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