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Mercedes F1-Team benennt Straße nach Niki Lauda Lauda Drive an der Formel-1-Fabrik von Mercdes in Brackley
Mercedes AMG F1

Formel-1-Team Mercedes benennt Straße am Teamsitz nach Niki Lauda

Eine Straße an der Formel-1-Fabrik von Mercedes im englischen Brackley erinnert ab sofort an den im Jahr 2019 verstorbenen Niki Lauda

Das Formel-1-Team von Mercedes hat den im Mai 2019 verstorbenen Niki Lauda am Dienstag mit einer besonderen Geste geehrt. Auf dem Gelände des Teamsitzes im englischen Brackley wurde eine Straße nach ihm benannt. Der "Lauda Drive" erinnert nun an den dreimaligen Formel-1-Weltmeister und früheren Aufsichtsrat-Vorsitzenden des Teams.

Die Straße hieß bisher "Reynard Park", benannt nach dem Rennfahrzeug-Konstrukteur Adrian Reynard. Mit Zustimmung der örtlichen Behörden sowie der Familie von Lauda erfolgte nun die Umbenennung in "Lauda Drive".

Das Straßenschild wurde am Dienstag von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff im Beisein zahlreicher Teammitglieder enthüllt. Dabei kam es zu einer symbolischen Geste, als Wolff eine rote Kappe, die seit dem Unfall auf dem Nürburgring 1976 das Markenzeichen von Lauda war, über den Pfosten des Schildes hängte.

"Es ist eine große Ehre, den Lauda Drive einzuweihen, und es war großartig zu sehen, wie viele Teammitglieder sich versammelt haben, um der Einweihung beizuwohnen", sagt Wolff. "Unser lieber Freund und Kollege Niki hätte zwar nicht gewollt, dass wir viel Aufhebens machen, aber er wäre auch stolz darauf, dass diese Straße nach ihm benannt wurde."

"Es war für uns alle ein Privileg, mit ihm zusammenzuarbeiten, und ich hatte das Glück, ihn als einen meiner besten Freunde zu bezeichnen", sagt Wolff über seinen Landsmann. "Er hat einen großen Beitrag zu unserem Erfolg geleistet, war ein großartiger Sparringspartner für mich und ein starker Aufsichtsrat-Vorsitzender, den wir sehr vermissen."

"Ich wünschte, er wäre noch hier, als mein Freund und als Vorsitzender, denn es hätte viele Fragen gegeben, die ich ihm in diesem Jahr gerne gestellt hätte", so Wolff mit Blick auf die für Mercedes schwierige Formel-1-Saison 2022. "Sein Vermächtnis lebt in so vielen Formen weiter, aber zu wissen, dass so viele Menschen den Lauda Drive in den kommenden Jahren befahren werden, ist etwas ganz Besonderes."

Lauda war am 20.Mai 2019 im Alter von 70 Jahren an den Folgen einer Lungenerkrankung verstorben, die wiederum eine Spätfolge seines Feuerunfalls am Nürburgring im Jahr 1976 war.

Der "Lauda Drive" in Brackley ist nicht die erste Straße, die nach ihm benannt wurde. Bereits 2019 wurde eine Zufahrt zum Flughafen Wien-Schwechat auf den Namen "Niki Lauda Allee" benannt.

Motorsport-Total.com

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