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Zhou fährt auch 2023 für Alfa Romeo Guanyu Zhou wird 2023 in sein zweites Formel-1-Jahr gehen
Motorsport Images

"Überraschung der Saison": Guanyu Zhou fährt auch 2023 für Alfa Romeo Formel 1

Guanyu Zhou wird auch 2023 für Alfa Romeo in der Formel 1 fahren: Der Vertrag des Chinesen wird um ein weiteres Jahr verlängert

Die Formel-1-Karriere von Guanyu Zhou geht weiter: Der Chinese wird auch in der Formel-1-Saison 2023 weiter für das Team Alfa Romeo an den Start gehen, wie der Rennstall am Dienstagmorgen verkündet. Die Verlängerung seines Vertrages gilt allerdings nur für das kommende Jahr.

"Ich bin glücklich und Alfa Romeo dankbar für die Möglichkeit, eine weitere Saison Teil des Teams zu sein", sagt Zhou. "Der Aufstieg in die Formel 1 war ein wahr gewordener Traum, und das Gefühl, zum ersten Mal an einem Rennen teilzunehmen, wird mir für immer in Erinnerung bleiben."

"Das Team hat mich vom ersten Tag an unglaublich unterstützt und mir geholfen, mich an die komplexeste Rennserie im Motorsport anzupassen. Ich möchte in diesem Sport und mit dem Team noch mehr erreichen, und die harte Arbeit, die wir seit Anfang des Jahres geleistet haben, ist nur der erste Schritt auf dem Weg dorthin, wo wir in der nächsten Saison sein wollen", so Zhou.

"Es gibt noch viel zu lernen, viel zu entwickeln, aber ich bin zuversichtlich, was unsere Arbeit angeht: Ich freue mich auf das nächste Kapitel in unserer gemeinsamen Geschichte."

Zhou war 2022 aus der Formel 2 in die Formel 1 aufgestiegen und konnte gleich bei seinem Debüt in Bahrain als Zehnter in die Punkte fahren. Mit konstanten Leistungen konnte er das Team von sich überzeugen und mit Platz acht in Kanada sein bislang bestes Ergebnis einfahren. In Silverstone geriet er durch einen spektakulären Überschlag in die Schlagzeilen.

Zwar liegt er im Teamduell gegen seinen erfahrenen Teamkollegen Valtteri Bottas mit 5:11 im Qualifying und mit 5:10 im Rennen zurück , seit dem Sommer kann er den Finnen aber in aller Regelmäßigkeit schlagen.

Teamchef Vasseur beeindruckt

"Vom ersten Tag im Team an, beim Test in Abu Dhabi im vergangenen Jahr, hat er mich mit seiner Arbeitsweise beeindruckt, und das ist immer eine sehr positive Eigenschaft", betont Teamchef Frederic Vasseur. "Wir wussten, dass er schnell ist, aber die Art und Weise, wie er sich in so kurzer Zeit an die Formel 1 angepasst hat, war eine der größten Überraschungen in dieser Saison."

"Er ist ein sehr netter Kerl, jeder im Team mag sowohl seine Persönlichkeit als auch seine Einstellung. Er hatte die Bescheidenheit, Fragen zu stellen und zu lernen, sowohl von den Ingenieuren als auch von Valtteri, und die Intelligenz, alle Informationen, die er erhielt, anzuwenden, um sich Rennen für Rennen zu verbessern", so der Franzose.

"Auf diese Erfahrung wird er in der nächsten Saison zurückgreifen können, und ich bin sicher, dass er einen weiteren Schritt nach vorne machen wird, während wir unser Team weiter ausbauen."

Was passiert 2024?

Als einziger Konkurrent galt Sauber-Junior Theo Pourchaire, der den angestrebten Titel in der Formel 2 aber verpasst hat und nicht die gewünscht konstanten Leistungen gezeigt hat. Er wird sich noch mindestens ein Jahr gedulden müssen, um den Aufstieg in die Formel 1 zu schaffen.

Für 2024 werden die Karten dann neu gemischt, dann wird sich auch Alfa Romeo als Sponsor vom Schweizer Team zurückziehen. Gemutmaßt wird über einen späteren Einstieg von Audi, was sich dann auch auf die Fahrerbesetzung auswirken könnte. 2023 bekommt aber Zhou noch einmal die Chance, sich in der Formel 1 zu beweisen.

Mit sechs Punkten liegt er aktuell auf WM-Rang 17.

Motorsport-Total.com

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