MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Max Verstappen Kein Bock mehr auf "Beef" mit George Russell: Max Verstappen ist raus
Getty Images

Verstappen hat kein Interesse daran, Streit mit Russell fortzuführen

Fans und Experten sind gespannt auf den nächsten Schlagabtausch zwischen Max Verstappen und Lieblingsfeind George Russell: Von beiden gibt es jedoch eine Absage

Die Macher der großen Formel-1-Präsentation in London griffen das Thema natürlich gleich zu Beginn der Show dankend auf: Im Stile eines komödiantischen Moderatoren-Monologs, wie man ihn sonst nur bei der Oscarverleihung oder den Golden Globes sieht, wurden die jüngsten Giftpfeile zwischen Weltmeister Max Verstappen und George Russell vom Saisonende 2024 erneut heraufbeschworen.

Während Liberty Medias neue Formel 1 in solchen Momenten immer mehr zum Reality-TV verkommt, konnte vor allem Red-Bull-Star Verstappen im Fokus der Kamera nur müde über die anheizenden Späßchen von Host Jack Whitehall lächeln. Schon im Vorfeld der pompösen Vorstellung aller Teams in London am Abend hatte der Weltmeister klargestellt, keine weitere Energie auf den "Beef" mit Russell verschwenden zu wollen.

Beim Saisonfinale in Abu Dhabi war der nach dem Qualifying in Katar entbrannte Zwist der beiden Streithähne endgültig eskaliert, ein bunter verbaler Schlagabtausch folgte. Doch mit in die neue Saison rüber schleppen will Verstappen die Fehde ganz offensichtlich nicht: Die Beziehung der beiden sei "in Ordnung", blockte der Niederländer das Thema am Dienstag ab.

Verstappen: "Genieße meine Zeit abseits der Formel 1"

"Ehrlich gesagt habe ich keinerlei Interesse daran, irgendeinen Beef im Februar weiterzuführen. Ich genieße immer noch meine Zeit abseits der Formel 1 und bereite mich gerade auf die Saison vor, ich habe zu diesem Thema also wirklich nichts zu sagen", stellt Verstappen am Rande des Events klar.

Auch von Russells Seite besteht keinerlei Interesse, weder an einer Wiederaufnahme des Zoffs, noch an einer Aussprache mit Verstappen: "Wir haben nicht gesprochen, (es gibt) keine Bedenken wegen ihm, seinem Fahrstil oder irgendetwas von dem, was letztes Jahr passiert ist", so Russell, der angibt: "Ich will mich auf mich selbst fokussieren."

Dennoch bekräftigt er: "Natürlich hatte ich Ende letzten Jahres das Gefühl, dass die Dinge etwas außer sich geraten sind, und ich habe ziemlich klargestellt, dass ich das so nicht hinnehme. Aber jetzt ist 2025 und ich konzentriere mich auf den Job. Und der Job ist zu gewinnen", sagt der Mercedes-Fahrer: "Ich werde also nicht meine Herangehensweise ändern, ihn zu bekämpfen, gegen andere Fahrer zu kämpfen - das Ziel ist das gleiche."

Spannend wird es wohl erst dann wieder, wenn sich Russell und Verstappen das nächste Mal auf der Strecke in die Quere kommen - doch dafür müssen sich die Fans wohl bis Mitte März und zum Saisonauftakt im australischen Melbourne gedulden, mindestens ...

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

24h Nürburgring, Spa, Zandvoort

Das irre Wochen-Triple für viele DTM-Stars

Zwei Drittel der DTM-Piloten mussten zuletzt eine Horrorwoche im Cockpit absolvieren - Auf dem Plan standen die 24h Nürburgring, Spa und Zandvoort

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt