MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Domenicali entspannt Auch Fernando Alonso übte zuletzt Kritik am neuen Reglement
LAT Images

Domenicali entspannt: Fokus wird bald wieder auf dem Racing liegen

Formel-1-Boss Stefano Domenicali nimmt die Kritik an den neuen Regeln zur Kenntnis, ist sich aber sicher, dass diese bald kein Thema mehr sein wird

Die Formel-1-Saison 2026 scheint nicht unter einem guten Stern zu stehen. Noch bevor das erste Rennen überhaupt gefahren wurde, kritisierten Max Verstappen und Fernando Alonso das neue Reglement der Königsklasse im Rahmen der Testfahrten in Bahrain bereits heftig.

"Für mich ist das einfach nicht Formel 1", sagte beispielsweise Verstappen und traf damit auch bei zahlreichen Fans der Königsklasse einen Nerv. Formel-1-Boss Stefano Domenicali gibt sich allerdings ganz entspannt und glaubt, dass diese Themen schnell in den Hintergrund rücken werden.

"Es gibt eine Menge Punkte, über die man diskutieren kann. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass all diese Dinge, zumindest war das in der Vergangenheit so, verschwinden und in Vergessenheit geraten werden", kündigt der 60-Jährige an.

Sobald die neue Saison mit dem ersten Rennen in Australien beginne, werde wieder über die sportlichen Themen gesprochen werden, "denn darauf liegt der Fokus", ist sich Domenicali sicher. Er erinnert daran, dass es solche Diskussionen in der Formel 1 schon immer gegeben habe.

"Das ist nichts Neues, und ich glaube nicht, dass sich daran in Zukunft etwas ändern wird, wenn es wieder zu einer Änderung der Regeln kommt", so Domenicali. Denn tatsächlich gab es in der Vergangenheit häufig einen Aufschrei, wenn die Formel-1-Regeln in einem größeren Umfang geändert wurden.

Konkrete Beispiele aus den vergangenen Jahrzehnten sind der Wechsel von Slicks auf Rillenreifen zur Saison 1998, die großen Regeländerungen zur Saison 2009, die das optische Erscheinungsbild der Formel-1-Autos komplett veränderten, oder der Wechsel zu den neuen Hybridmotoren 2014.

In all diesen Fällen gab es zunächst große Kritik, doch heute ist die Formel 1 populärer als je zuvor. Domenicali betont daher, dass solche Situationen schon immer zur Königsklasse gehört hätten. Um die Zukunft der Formel 1 müsse man sich deswegen also sicher keine Sorgen machen.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Offiziell: GP-Distanz wird verkürzt

Formel-1-Rennen werden kürzer!

Die Formel-1-Kommission hat eine Verkürzung der Grand-Prix-Distanz jetzt auch offiziell beschlossen - Das Drei-Stunden-Limit für Rennen wird zudem aufgehoben

Regen-Hängepartie in Malaysia

Verstappen fightet Mercedes-Duo nieder!

Erst wurde gar nicht gefahren, dann ging's richtig zur Sache: Max Verstappen feiert beim Grand Prix von Bahrain seinen ersten Sieg in der Formel-1-Saison 2026

GP von Bahrain in Sepang: Qualifying

Verstappen vor Hamilton - Mercedes chancenlos

Red Bull ist beim Grand Prix von Bahrain wieder voll da: Max Verstappen auf Pole, Isack Hadjar auf Platz 3 - und dazwischen Lewis Hamilton in der ersten Startreihe

"Verstehe nicht, was sie wollen"

Maverick Vinales rechnet mit KTM ab

Maverick Vinales ist zurück, doch vor seinem Comeback in Motegi beschäftigt ihn nicht nur seine verletzte Schulter, sondern vor allem das Zerwürfnis mit KTM

GP von Aserbaidschan: Qualifying

Nach Antonelli-Crash: Russell holt Baku-Pole

Während Max Verstappen und Kimi Antonelli auslassen, nutzt George Russell im Qualifying zum Grand Prix von Aserbaidschan 2026 die Gunst der Stunde

Abrechnung mit Marko & Jos

"Musste ständig Scheiße aufwischen"

Christian Horner rechnet in seiner Autobiografie mit Helmut Marko und Jos Verstappen ab - Ralf Schumacher kritisiert das scharf: "Man kartet nicht so nach"