GP von Singapur: Qualifying | 10.10.2026
Verstappen mit erster "echter" Singapur-Pole
Max Verstappen holte sich zum ersten Mal eine Poleposition für den Singapur-Grand-Prix vor den beiden Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton
Der Erfolgslauf von Max Verstappen geht weiter: Pole in Sepang, Sieg in Sepang, Sprintpole in Singapur, Sprintsieg in Singapur - und jetzt konnte sich der Red-Bull-Pilot auch die Poleposition für den Grand Prix auf dem Marina Bay Street Circuit sichern.
Der Niederländer fuhr in 1:31.373 Minuten die schnellste Zeit und lag damit 0,054 Sekunden vor Charles Leclerc, der mit seinem letzten Versuch noch an seinem Ferrari-Teamkollegen Lewis Hamilton vorbeikam, der sich mit Rang drei (+0,123) begnügen musste.
WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli (Mercedes) betrieb mit Rang vier Schadensbegrenzung und landete zwei Plätze vor seinem größten WM-Rivalen und Teamkollegen George Russell, der aufgrund eines Motorwechsels aber ohnehin von ganz hinten starten wird. Zwischen beiden qualifizierte sich Lando Norris (McLaren), Oscar Piastri (McLaren) wurde Siebter.
Die weiteren Positionen in den Top 10 gingen an Pierre Gasly( Alpine) sowie die Racing Bulls von Liam Lawson und Arvid Lindblad. Nico Hülkenberg verpasste die Top 10 als Elfter knapp.
Was passierte in Q1?
Es war eine bittere Session für Isack Hadjar, der wie im Sprint von technischen Problemen heimgesucht wurde. Nachdem er einmal die Auslaufzone besucht und dort gewendet hatte, rollte er mit seinem RB22 auf der Strecke aus. "Der Motor ist aus", funkte er, konnte nach einem Neustart aber noch einmal weiterfahren.
Doch bei der nächsten Ausfahrt aus der Box ging erneut nichts. "Ich habe dasselbe Problem", sagt er. Am Ende blieb der Franzose ohne Zeit und wurde Letzter.
Zwei andere Fahrer hatten in der Session für gelbe Flaggen gesorgt: Zunächst war Esteban Ocon in der Spitzkehre nach der Anderson-Bridge vorwärts in die Streckenbegrenzung gefahren. "Ich hatte keine Bremse. Ich weiß nicht, was passiert ist", funkte der Haas-Pilot, der jedoch weiterfahren konnte.
Wenige Augenblicke später war es Lance Stroll, der auf ähnliche Weise vor der Barriere stand, aber auch der Aston-Martin-Pilot konnte weiterfahren. Das half dem Kanadier am Ende aber nicht zum Weiterkommen. Außer Hadjar blieben nur die üblichen Verdächtigen hängen.
Die Bestzeit holte Lewis Hamilton in 1:32.429 Minuten vor seinem Teamkollegen Charles Leclerc (+0,345). Mercedes hatte mit den Positionen zwölf und 13 derweil mehr Mühe als gedacht.
Ausgeschieden: 17. Fernando Alonso (Aston Martin), 18. Alexander Albon (Williams), 19. Lance Stroll (Aston Martin), 20. Sergio Perez (Cadillac), 21. Valtteri Bottas (Cadillac) und 22. Isack Hadjar (Red Bull).
Was passierte in Q2?
Deutlich normaler verlief der zweite Abschnitt, in dem es diesmal drei Plätze neben den Topteams für Q3 zu erfahren gab. Diese gingen an die beiden Racing Bulls sowie Alpines Pierre Gasly, während Nico Hülkenberg wieder einmal als Elfter knapp das Nachsehen hatte - wobei knapp relativ ist.
Denn im Grunde fehlten dem Deutschen zwei Zehntel auf den Einzug in die Top 10. Als Gasly kurz vor Schluss eine Runde fuhr, die für die Top 10 reichte, während sich Hülkenberg nur unzureichend verbesserte, stand das Ergebnis im Grunde fest. Denn die Racing Bulls lagen bereits in den Top 10 und alle anderen Piloten aus dem Mittelfeld waren zu weit weg.
Ausgeschieden: 11. Nico Hülkenberg (Audi), 12. Oliver Bearman (Haas), 13. Esteban Ocon (Haas), 14. Carlos Sainz (Williams), 15. Gabriel Bortoleto (Audi) und 16. Franco Colapinto (Alpine).
















