MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Jak Crawford in Japan Fernando Alonso lässt das erste Training am Freitag aus
LAT Images

Aston-Martin-Junior ersetzt Fernando Alonso in Japan

Fernando Alonso verzichtet in Japan auf ein Training - Aston-Martin-Ersatzpilot Jak Crawford bekommt beim Honda-Heimspiel in FT1 am Freitag eine Chance

Fernando Alonso bekommt eine Auszeit. Der Spanier wird am Wochenende nicht am ersten Training in Japan teilnehmen und sein Cockpit Aston-Martin-Junior Jak Crawford überlassen. Der US-Amerikaner nahm für das Team bereits in der Formel-1-Saison 2025 an zwei Freitagstrainings teil.

"Ich freue mich riesig darauf, in Suzuka ins Cockpit zu steigen und für das Team zu fahren", so der 20-Jährige, der 2024 als Nachwuchsfahrer zu Aston Martin kam und nach dem Abschied von Felipe Drugovich in diesem Jahr zum dritten Fahrer befördert wurde.

"Es ist eine so historische und zugleich anspruchsvolle Rennstrecke, und ich kann es kaum erwarten, das, was ich im Simulator gelernt habe, unter realen Rennbedingungen anzuwenden. Ein großes Dankeschön an das Team, dass es mir diese Gelegenheit bietet", so Crawford.

Mike Krack, Aston Martins leitender Techniker an der Rennstrecke, erklärt: "Es ist großartig, dass wir Jak im Rahmen unseres kontinuierlichen Engagements für die Förderung junger Talente eine weitere Chance im ersten Training geben können."

"Er hat hart gearbeitet, insbesondere im Simulator in Silverstone, und diese Session wird es ihm ermöglichen, weiterhin wertvolle Erfahrungen auf der Rennstrecke zu sammeln. Es ist eine wichtige Gelegenheit für ihn, sich weiterzuentwickeln und gleichzeitig einen Beitrag zum Team zu leisten, indem er nützliche Daten und Rückmeldungen sammelt", so Krack.

Auch in der Formel-1-Saison 2026 muss jeder Stammpilot im Verlauf des Jahres sein Cockpit wieder zweimal bei einem Training an einen Rookie abgeben. Aston Martin ist beim dritten Saisonrennen das erste Team, das dieser Verpflichtung nachkommt.

Alonso lässt damit ausgerechnet eine Session beim Heimrennen von Motorenpartner Honda aus. 2015, damals noch in Diensten von McLaren, bezeichnete der Spanier den Antrieb der Japaner beim Rennen in Suzuka am Funk als "GP2-Motor".

Elf Jahre später steht Aston Martin ähnlich schlecht da wie McLaren damals. Das Team aus Silverstone liegt nach den ersten beiden Saisonrennen in Australien und China auf dem letzten WM-Rang und konnte bislang noch keinen Grand Prix über die volle Renndistanz beenden.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

DTM erwägt große Format-Revolution

2027 Shootout-Qualifying in zwei Teilen?

Wird für 2027 in der DTM das Qualifying- und das Rennformat sowie der Ablauf geändert? Am Sachsenring gab es intensive Gespräche mit den Teams

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung

GP von Aserbaidschan: Qualifying

Nach Antonelli-Crash: Russell holt Baku-Pole

Während Max Verstappen und Kimi Antonelli auslassen, nutzt George Russell im Qualifying zum Grand Prix von Aserbaidschan 2026 die Gunst der Stunde

Ein Thriller mit einem märchenhaften Ende: Kimi Antonelli demütigt George Russell und gewinnt den Grand Prix von Italien - Charles Leclerc übersteht Crash unverletzt

Berufungsgericht hat entschieden

Pierre Gasly verliert Monaco-Podium wieder!

Das internationale Berufungsgericht hat im Streit um das Monaco-Podium von Pierre Gasly entschieden: Strafen bleiben bestehen, Alpine-Pilot verliert den dritten Platz

Flavio Briatore hegt großen Frust gegen das Ergebnis der Berufungsverhandlung und wirft einem der vier Richter vor, eine besondere Verbindung zu McLaren zu haben