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Offiziell: F1 in Ruanda So soll die neue Formel-1-Rennstrecke in Ruanda aussehen
Formula 1

Offiziell: Formel 1 verkündet Ruanda-Deal - aber ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt

Was sich bereits angebahnt hatte, ist seit Dienstag offiziell: Die Formel 1 kehrt endlich nach Afrika zurück. Die Königsklasse hat einen Vertrag mit Ruanda über zehn Jahre bekanntgegeben. Dort soll in Zukunft ein Rennen unter dem Titel "Großer Preis von Afrika" stattfinden.

Kurios: Ein genaues Startdatum gibt es noch nicht. In der Pressemitteilung heißt es lediglich, dass der Grand Prix erstmals "in den frühen 2030er-Jahren" ausgetragen werden soll. Fans müssen also noch mindestens vier Jahre auf das Rennen warten.

Zum bislang letzten Mal fuhr die Formel 1 1993 in Afrika, damals in Südafrika auf dem Kyalami Grand Prix Circuit. Die Rückkehr wird in Ruanda auf einer komplett neuen Rennstrecke in Bugesera erfolgen, die erst noch gebaut werden muss.

Von der Formel 1 heißt es dazu: "Im Rahmen dieser langfristigen Vereinbarung wird das erste Rennen des Landes stattfinden, sobald die neue, eigens dafür errichtete Rennstrecke in Bugesera, Ruanda, fertiggestellt ist, was voraussichtlich zu Beginn des nächsten Jahrzehnts der Fall sein wird."

Bugesera liegt rund 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Kigali. Weiter heißt es in der Pressemitteilung über die Strecke: "Sie wird so gestaltet, dass sie sich harmonisch in die natürliche Landschaft einfügt. Dabei werden die Höhenunterschiede der Gegend genutzt, um ein einzigartiges und anspruchsvolles Rennerlebnis zu schaffen und den Fans gleichzeitig hervorragende Sichtmöglichkeiten zu bieten."

Federführend für das Projekt verantwortlich ist die Firma Tilke. Ebenfalls involviert ist WurzDesign, die Firma des ehemaligen Formel-1-Piloten Alexander Wurz. Abseits der Rennwochenenden soll die Anlage ganzjährig als Veranstaltungszentrum genutzt werden.

Vertrag ein "historischer Moment für unseren Sport"

Ruandas Präsident Paul Kagame erklärt stolz: "Der heutige Tag gehört Afrika. Seit mehr als drei Jahrzehnten findet die weltweit führende Motorsportmeisterschaft ohne diesen Kontinent statt. Doch mit dieser Vereinbarung ändert sich das."

FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem bezeichnet den Deal als einen "historischen Moment für unseren Sport" und kündigt an: "Die FIA wird eng mit der FOM und unseren Partnern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass diese neue Rennstrecke nach den höchsten internationalen Standards gebaut wird."

Formel-1-Boss Stefano Domenicali ergänzt: "Heute ist ein Meilenstein für die Formel 1. Mit dem Einstieg Ruandas in den Rennkalender ab dem nächsten Jahrzehnt wird unser Sport auf allen bewohnten Kontinenten vertreten sein und die Weltmeisterschaft den Fans rund um den Globus näherbringen als je zuvor."

"Afrika war schon immer Teil der Zukunft der Formel 1, und von Anfang an waren wir entschlossen, auf die richtige Art und Weise zurückzukehren, mit dem richtigen Partner, einem langfristigen Engagement und einer klaren Vision, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen", so der Italiener.

Motorsport-Total.com

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