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Wolf glaubt an Deeskalation Kimi Antonelli und George Russell lieferten sich in Montreal ein hartes Duell
LAT Images

Warum Russell gegen Antonelli anders als Rosberg gegen Hamilton ist

Toto Wolff denkt, dass das Duell zwischen George Russell und Kimi Antonelli nicht eskalieren wird - Die Situation in Kanada habe man "in einem Gespräch geklärt"

Wiederholt sich die Geschichte bei Mercedes? Nachdem es im WM-Duell 2016 zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg mehrfach krachte, könnte es exakt zehn Jahre später zwischen George Russell und Kimi Antonelli erneut einen internen Mercedes-Kampf um den Titel geben.

Einen "Vorgeschmack" auf ein mögliches Duell gab es am vergangenen Wochenende in Kanada. Sowohl im Sprint als auch im Rennen in Montreal kämpften Russell und Antonelli jeweils mehrere Runden lang direkt gegeneinander um den Sieg.

Zu einem Crash kam es zwar nicht, doch Mercedes-Teamchef Toto Wolff gesteht, dass er mit der einen oder anderen Situation nicht ganz glücklich war. "Sie wissen, wo die Grenze ist", sagt der Österreicher zwar im Gespräch mit Sport Bild.

Dort betont er allerdings auch: "In Kanada sind sie beinahe darüber hinausgeschossen." Unter anderem wäre Antonelli Russell vor der Zielschikane am Sonntag einmal fast ins Heck geknallt. "Aber das haben wir in einem Gespräch geklärt", verrät Wolff.

¿pbfsfs_1449|Hamilton vs. Rosberg: Die Crash-Chronologie|https://www.motorsport-total.com/bilder/strecken/2016HamiltonRosbergKollisionen/978/teaserraw32.jpgpb¿Bedeutet das also, dass Mercedes die Daumenschrauben jetzt anzieht? "Nein", stellt Wolff klar und betont: "Wir werden uns mit Stallordern so lange wie möglich - und wenn es geht, dann ganz - zurückhalten. Wir glauben nicht, dass wir sie brauchen und lassen die Jungs fahren."

Doch was macht Wolff hier so zuversichtlich? Schließlich hat er eine ganz ähnliche Situation schon einmal erlebt. "Beide stammen aus unserem Juniorenprogramm. Das ist eine andere Ausgangssituation", stellt der Teamchef klar.

"Sie wissen, was sie Mercedes zu verdanken haben", betont Wolff. "Natürlich wollen Piloten eher die Fahrer- als die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft gewinnen", weiß zwar auch der Österreicher, "doch das Team steht an erster Stelle", erklärt er.

Wolff hofft, dass das auch bei Russell und Antonelli angekommen ist. Allerdings: Auch das damals erste Duell zwischen Hamilton und Rosberg beim Großen Preis von Bahrain 2014 ging noch ohne Kollision über die Bühne. Die Unfälle passierten erst später ...

Motorsport-Total.com

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