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ADAC GT4: Saisonabschluss in Oschersleben
ADAC Motorsport

Janits und Kofler am Ende auf Platz 4

Der Burgenländer Florian Janits wird mit Partner Reini Kofler in Oschersleben Zweiter und Fünfter. In der Jahreswertung belegt das Duo auf dem KTM X-Bow GT4 samit den vierten Platz.

Der Wechsel auf das Meisterauto des Vorjahres hat sich für Florian Janits und Reinhard Kofler beim Saisonabschluss für die ADAC GT4 Germany Serie in Oschersleben ausgezahlt. Ihr True Racing Team, in Verbindung mit Reiter Engineering, setzte dabei auch hinsichtlich der BoP-Anpassung nicht den KTM X-Bow GT4 evo ein, sondern das Vorjahresmodell ohne Evolution. Dieses Auto ist anders aufgebaut als das heurige Modell und besitzt auch eine völlig andere Charakteristik. Damit kam man bei Saisonabschluss in Oschersleben wieder auf die Erfolgsspur zurück und konnte beim ersten Rennen gleich einen zweiten Platz einfahren.
Bereits in den freien Trainings und in der Qualifikation mit dem zweiten Rang und damit mit dem Start aus der ersten Reihe gelangen dem 22-jährigen Burgenländer Florian Janits einige Spitzenplätze.

1. Rennen:
Dieses wurde bei sehr guten äußeren Bedingungen gestartet, einzig die einbrechende Dunkelheit stellte an die Teilnehmer besonders schwierige Bedingungen. Nach dem Start verlor Janits als Zweiter zwar einen Platz, konnte sich jedoch unmittelbar darauf zurückkämpfen. Die Problematik während seines Stints waren zwei Safety Carphasen. Beim Restart konnte PS-stärkere Fahrzeuge, wie McLaren Plätze gutmachen, trotzdem konnte Janits den Wagen beim Pflichtboxenstopp an dritter Stelle an seinen Partner Reini Kofler übergeben. Mit einer besonders geschickten Renntaktik von True Racing gelang es dem Oberösterreicher mit einem Undercut auf Platz Acht ins Rennen zurückzukommen. Dies bedeutete nachdem sich das Boxenfenster geschlossen hatte, Platz Zwei im Rennen. Diesen Podiumsplatz konnte man trotz heftiger Angriffe aus dem Mittelfeld bis ins Ziel halten. Der Jubel von Janits war dementsprechend:“ Der Umstieg auf das Modell 2018 hat sich vor allem in Oschersleben voll ausgezahlt. Wir haben eine gute Leistung abgerufen und keine Fehler gemacht. Damit ist Rang Zwei einem Sieg gleichzusetzen. Auf den Geraden müssen wir immer die Ellbogen ausfahren, um nicht überholt zu werden, unser Vorteil liegt durch unser leichtes Gewicht eindeutig beim Anbremsen in den Kurven, da kann man immer einige Sekunden gutmachen.“

2. Rennen:
In der heutigen Qualifikation saß Reinhard Kofler hinter dem Steuer des KTM X-Bow GT4. Er wurde Vierter und startete damit aus der zweiten Reihe. Bedingt durch eine Startkollision der Konkurrenz gelang es dem oberösterreichischen Routinier den KTM sehr geschickt auf Platz Eins zu steuern. Diese Führung hielt bis zur 11. Runde, dann übernahm der Däne Möller-Madsen auf Porsche die Führung. Kofler kam anschließend zum Pflichtboxenstopp und übergab den Wagen an zweiter Stelle an Florian Janits. Dieser musste Reglementbedingt auf Grund des gestrigen zweiten Platzes beim Stopp um 5 Sekunden länger stehen bleiben. Damit verlor er einen Platz und war im Rennen bis zur letzten Runde Dritter:“ Dann gab es eine Gelbphase wo sich das Feld hinter mir wieder zusammenzog. Damit war mein knapper Vorsprung zum Teufel. Nachdem der Sektor, wo wir im ganzen Rennen immer schnell waren wieder frei war, wurde ich durch zwei PS-stärkere Audi und Mercedes auf der Geraden überholt und konnte so nur als Fünfter ins Ziel fahren,“ erklärte etwas enttäuscht Florian Janits.

Die Jahreswertung holten sich der Italiener Gabriele Piana und der Deutsche Michael Schrey auf BMW, sie wurden nach ihrem gestrigen Sieg im heutigen Rennen hinter Janits Sechste. Florian Janits und Reinhard Kofler belegten in der Endabrechnung den vierten Platz:“ Wir konnten in dieser Saison mit den sechs Rennwochenenden immerhin zwei Siege, zwei zweite Plätze und einen dritten Platz einfahren. Mein Dank gilt unserem Team True Racing, dann natürlich Reiter Engineering und meinem Partner Reini Kofler. Dieses Team hat sehr gut gearbeitet, war mehr als nur ambitioniert und hat immer, wenn es einmal nicht so gut gelaufen ist, nach Lösungen gesucht. Ich habe dabei sehr viel gelernt und hoffe auf eine positive Zukunft. Natürlich gilt mein Dank auch meinen Sponsoren, meiner Familie und den vielen Fans, die die Rennen im Livestream mitverfolgt haben. Mit so einem tollen Echo habe ich gar nicht gerechnet.“

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