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ADAC GT4 am Red Bull Ring/Spielberg
ADAC Motorsport

Das Heimspiel für die Nervensägen

Eine bislang höchst erfolgreiche Bilanz in der ADAC GT4 Germany lässt den Burgenländer Florian Janits auch zuversichtlich auf das nächstwöchige Gastspiel in Österreich blicken; auf dem Red Bull Ring warten zwei Rennen.

Keine Zeit zum Verschnaufen bleibt Florian Janits bei seinem heurigen Abenteuer ADAC GT4 Germany. Weil der weltweite Feind namens C im Frühjahr keine Rennen zuließ, wird die Ganz-Jahres-Saison kurzerhand in einem Vierteljahr durchgepeitscht, was letztendlich heißt sechs Rennwochenenden in nur 12 Wochen. Nach dem Nürburg-, dem Hockenheim- und letztes Wochenende dem Sachsenring steht nächste Woche von 16. bis 18. Oktober ein besonderes Zuckerl für den 22-jährigen Burgenländer im Arbeitskalender – der Red Bull Ring in Spielberg, sprich zwei Heimrennen.

Nachdem Florian Janits und sein oberösterreichischer Rennpartner Reini Kofler heuer das Siegespodest schon voll ausgefüllt haben – zwei Siege in Hockenheim, einmal Zweiter und einmal Dritter in Sachsen, ist der Hunger nach Erfolg auch in der steirischen Heimat groß. „Der Red Bull Ring war letztes Jahr zwar kein so gutes Pflaster für das True Racing Team“, weiß Florian Janits, der erst heuer zu der Erfolgs-Crew aus Oberösterreich gestoßen ist, „aber heuer sind wir mit der Weiterentwicklung des KTM X-Bow GT4 sicher sehr, sehr ebenbürtig mit den anderen Fahrzeugen.“ Die höhere Endgeschwindigkeit des neuen KTM X-Bow GT4 evo soll die Chancen auf der Formel-1-Strecke in Spielberg im Vergleich zum Vorjahr doch erheblich erhöhen. Florian Janits: „Wir haben hier viele Erfahrungswerte gesammelt. Schließlich gehörten zahlreiche Tests auf dem Red Bull Ring praktisch zum Entwicklungsprogramm des neuen Boliden.“ Zusätzlich steht nächsten Donnerstag vor dem Rennwochenende auch noch ein offizieller Testtag an, ehe es dann für Janits und Kofler im Rahmenprogramm des GT Masters am Samstag und Sonntag wieder ernst wird.

„Mit der bisherigen Saison sind wir als Fahrer und auch das Team sehr zufrieden. Bis auf den Beginn auf dem Nürburgring waren wir immer top unterwegs“, zieht Florian Janits eine erfolgreiche Zwischenbilanz. „Reini und ich sind sicherlich eine der stärksten Fahrerpaarungen im GT4-Feld. Und ich selber bin, glaub ich zumindest, auch schon sehr gut angekommen.“ Eine Erkenntnis, welche die Zuversicht des schnellen Burgenländers also nicht gerade schmälert und Florian Janits schalkhaft erkennen lässt. „Die Konkurrenz ist jedenfalls schon ziemlich genervt von uns. Und das ist gut so!“

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