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Ferrari überlegt IndyCar-Einstieg Ferrari zeigt konkretes Interesse an einem Einstieg in die IndyCar-Serie
Motorsport Images

Roger Penske bestätigt Gespräche mit Ferrari über IndyCar-Einstieg

Das Interesse von Ferrari an einem Einstieg in die IndyCar-Serie wird konkreter: Roger Penske befindet sich in direktem Kontakt mit Teamchef Mattia Binotto

Die Anzeichen für einen Einstieg von Ferrari in die IndyCar-Serie verdichten sich. Serienbesitzer Roger Penske steht nach eigenen Angaben in direktem Austausch mit Ferrari-Teamchef Mattia Binotto, welcher ein mögliches Engagement des italienischen Herstellers in den USA konkret vorantreibt.

"Ich habe in den vergangenen Tagen direkt mit Mattia Binotto gesprochen und einige Fragen beantwortet. Sie schauen sich das sehr ernsthaft an", wird Penske von 'Racer' zitiert.

Binotto hatte Mitte Mai überraschend verkündet, dass Ferrari ein Engagement in der IndyCar-Serie in Erwägung zieht, wo ab der Saison 2022 Motoren mit Hybrid-Antrieb eingesetzt werden. Als Grund für das Interesse hatte Ferrari die Einführung einer Budgetobergrenze in der Formel 1 genannt, wodurch in diesem Bereich Personal abgebaut und für andere Projekte eingesetzt werden muss.

Nach Einschätzung von Penske wäre ein Engagement von Ferrari in den USA aus Marketing-Sicht eine logische Entscheidung. "Weltweit ist es ihr größter Markt, daher könnte das auch aus Sicht der Marke eine gute Gelegenheit sein."

Ob die Verhandlungen mit Ferrari letztlich zum Erfolg führen, mag Penske heute noch nicht einschätzen. "Man muss abwarten, worauf es hinausläuft, aber es gibt derzeit viele Gespräche [von Ferrari] mit IndyCar-Leuten", sagt er. "Sie waren auch schon bei Dallara, es ist also mehr als ein unverbindlicher Austausch."

Motorsport-Total.com

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