MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorsport: News

Speed bleibt unbelohnt

Sein guter Speed sei in Assen, beim Lauf zum Chevrolet Cruze Cup unbelohnt geblieben, berichtet Marcus Zeiner. Seine Saison ist nun zu Ende.

Foto: privat

Die „TT-Circuit“ genannte Rennstrecke im niederländischen Assen hat es in sich – mehrere Highspeed-Passagen wechseln sich mit technisch anspruchsvollen Kurven ab und versprechen stets spannende Rennen und qualmende Reifen.

Am 19.08.2011 fand dort die Rennveranstaltung des ADAC Cruze Cup statt, neben Tourenwagen-Rennen wird auf dem „TT-Circuit“ auch die Motorrad-Weltmeisterschaft ausgetragen.

Für das fränkische Pfister-Racing-Team griffen wieder vier Fahrer ins Lenkrad- unter anderen nach längerer Pause auch wieder der Klosterneuburger Marcus Zeiner, Thomas Eckert aus Nürnberg, Christian Kranenberg aus Schwäbisch Gmünd und der Teamchef selbst, Andreas Pfister.

Für die Fahrer Thomas Eckert und Christian Kranenberg war die Rennstrecke in Assen absolutes Neuland, lediglich Andreas Pfister und Marcus Zeiner hatten 2009 im ADAC Logan Cup die Rennstrecke bereits befahren. Deshalb war es für das Team immens wichtig die wenigen Runden im freien Training gut zu nutzen um sich auf die Rennstrecke einzustellen.

Beim Zeittraining zur Ermittlung der Startaufstellung konnte sich Pfister-Racing über einen guten sechsten Platz freuen mit nur wenigen Zehntel-Sekunden Rückstand auf die Spitze.

Den Start-Turn des vierstündigen Rennens fuhr Marcus Zeiner, der nach langer Pause endlich wieder einmal im Rennwagen saß, denn in dieser Saison konnte Zeiner bisher nur zwei Rennen im ADAC Cruze Cup absolvieren. Zeiner reagierte gut auf das Erlöschen der Ampeln und machte im Sprint zur ersten Kurve bereits eine Platzierung gut.

Im Start-Gerangel wurde er dann unsanft attackiert und konnte eine heftige Berührung mit dem Team „Motorsport Allianz Germany“ nicht vermeiden. Zeiner behielt trotz beschädigtem Rennwagen einen kühlen Kopf und fuhr mit tollen Rundenzeiten wieder nach Vorne. Auf Platz vier liegend steuerte er die Boxen an und übergab in einem gut getimten Boxenstopp den Rennwagen an seinen Teamkollegen Christian Kranenberg.

Dieser reihte sich wieder auf der Rennstrecke ein und der Cruze-Rennwagen von Pfister-Racing absolvierte absolut zuverlässig Runde um Runde. Beim zweiten Boxenstopp übergab Kranenberg dann an den Nürnberger Thomas Eckert, es war bereits mehr als die Hälfte der Renndistanz absolviert.

Im Eifer des Gefechts konnte Eckert aufgrund eines Verbremsers den Cruze-Rennwagen aber nicht mehr auf der Strecke halten und landete im Kiesbett – das Team konnte das Rennen zwar fortsetzen, aber der Zeitverlust von mehr als einer Runde war nicht mehr wettzumachen.

Beim letzten Boxenstopp hatten die Mechaniker dann alle Hände voll zu tun um die „Spätfolgen“ des Kiesbett-Ausritts zu beseitigen und den Rennwagen für Andreas Pfister fit zu machen. Dieser konnte nochmals das Potential des Rennwagens zeigen und schnelle Rundenzeiten absolvieren. Dennoch war mit Gesamtrang elf am Ende nur Schadensbegrenzung möglich.

„Wir hatten heute das Potential in die Top 5 zu fahren, schade - aber niemand ist vor Fehlern gefeit und in Langstreckenserien wie bei uns, kann immer etwas passieren.Mein Speed im Rennen war gut, wenn man bedenkt, dass ich vier Monate lang kein Rennen und auch kein Training fuhr. Für mich ist die Saison nun leider vorbei, da das vorhandene Budget endgültig verbraucht ist und ich schon für 2012 an einer vollen Saison im ADAC Cruze Cup arbeite", so Zeiner´s Resümee.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.

Antonelli-Express rollt weiter

Glücklicher Sieg bei Madrids F1-Premiere

Weil ein unglückliches Boxenstopp-Timing bei McLaren Lando Norris den Sieg kostet, triumphiert Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien 2026

GP von Aserbaidschan: Bericht

George Russell fixiert Sieg in Baku!

Nach zwei Safety-Car-Phasen war der Druck beim Grand Prix von Aserbaidschan größer als gedacht, letztendlich gewann George Russell aber vor Max Verstappen

Abrechnung mit Marko & Jos

"Musste ständig Scheiße aufwischen"

Christian Horner rechnet in seiner Autobiografie mit Helmut Marko und Jos Verstappen ab - Ralf Schumacher kritisiert das scharf: "Man kartet nicht so nach"

Franco Colapinto reißt sowohl Teamkollege Pierre Gasly als auch Weltmeister Lando Norris aus dem Rennen: So erklärt der Alpine-Pilot seinen "großen Fehler" in Baku

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung