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Nach Simon kommt jetzt auch Julian

Der um zwei Jahre jüngere Bruder von Rallyetalent Simon Wagner krönte sich zum neuen Racing Rookie. Kommt 2015 ein Team der schnellen Wagner-Brüder?

Text: ÖAMTC/MNT
Foto: ÖAMTC

Einen komplett umgebauten, rennfertigen Ford Fiesta R1 plus Startpaket, vom Rennoverall bis zum Fahrertraining – das sicherte sich Julian Wagner mit dem Sieg beim Racing Rookie 2014.

Mit diesem Gewinn verpflichtet sich der 19-Jährige aus Mauthausen, Oberösterreich, bei mindestens drei heimischen Rallyes im gewonnenen Rennboliden an den Start zu gehen.

Der Name Wagner kommt Ihnen bekannt vor? Nicht nur, weil es ein populärer Nachname ist? Richtig! Es handelt sich um den Bruder des zwei Jahre älteren Rallye- und Rundstreckentalents Simon Wagner, der zuletzt mehrmals in der heimischen Rallyeszene für Staunen sorgte, jedoch wegen Sponsorenmangel derzeit nur sporadisch in Erscheinung tritt.

Vater Friedrich Wagner zeigte sich erfreut: „Ich finde es großartig, dass sich Julian durchsetzen konnte.“ Bei der elften Auflage des Racing Rookie traten heuer fast 400 junge Mädchen und Burschen zwischen 16 und 20 Jahren an. Die besten aus den Vorbewerben schafften es ins Finale, das am 23. und 24. August im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Melk/Wachauring über die Bühne ging. 22 schnelle junge Herren traten zur Entscheidung des Racing Rookie 2014 an. Das Niveau der Nachwuchsrennfahrer war beeindruckend hoch.

Das Finale gestaltete sich spannend. Die Vorentscheidung brachte ein Slalomparcours auf unterschiedlichen Fahrbahnkonditionen, der mit den Rookie-Fiestas möglichst schnell und dennoch fehlerfrei zu absolvieren war. Danach war das Feld von 22 auf acht Piloten reduziert, die in der nächsten Ausscheidungsrunde ihr Talent in Bezug auf gleichmäßiges Fahren beweisen mussten.

Die besten vier traten danach auf der Rennstrecke gegeneinander an. Dann standen die beiden Finalisten fest. Im letzten Bewerb musste die Rennstrecke so schnell wie möglich passiert werden. Gefahren wurden zweimal drei Runden – mit einem Wechsel der Startposition und des Fahrzeugs. Mit der Gesamtzeit von 4:13,427 Minuten und einem Vorsprung von 3,463 Sekunden konnte Julian Wagner das Finale für sich entscheiden.

Friedrich Wagner hofft nun, dass wieder neuer Schwung in die Sponsorensuche kommt: „Es ist großartig, dass wir jetzt den Ford Fiesta R1 unser Eigen nennen können – wir müssen noch überlegen, welche drei Rallyes wir fahren werden. Aber natürlich wäre ein Team mit beiden Brüdern toll – ich denke, dass auch Simon ein 2wd-Fahrzeug pilotieren sollte. Denkbar wäre, dass Julian den R1 steuert, während sich Simon in einem R2 versucht. Das ist natürlich noch Zukunftsmusik, aber ich kann mir vorstellen, dass ein Team mit zwei schnellen jungen Brüdern auch für Sponsoren attraktiv sein könnte. Wir bleiben am Ball und werden unser Bestes versuchen.“

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