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Motorrad-WM: News

Petrucci bleibt Ducati-Werksfahrer

Ducati hat Danilo Petruccis Vertrag bis Ende der MotoGP-WM 2020 verlängert, auch das Salär des Italieners wurde etwas aufgebessert.

Bildquelle: Ducati Corse

Danilo Petrucci wird auch in der MotoGP-WM 2020 für das Werksteam von Ducati an den Start gehen, wie die deutsch-italienische Marke vor dem Wochenende auf dem Sachsenring bekanntgab. Petrucci wurde heuer als Nachfolger von Jorge Lorenzo an Bord geholt und bekam nur einen Einjahresvertrag. Mit seinem ersten Grand-Prix-Sieg im Mugello-Heimrennen hatten sich die Chancen des 28jährigen auf eine weitere Saison stark verbessert.

In den vergangenen Wochen sei nur noch über Details gesprochen worden, vor allem über das Gehalt. Laut einem Bericht der La Gazzetta dello Sport verdient Petrucci aktuell rund 500.000 Euro pro Saison plus Bonuszahlungen. Für die Vertragsverlängerung soll Ducati 600.000 Euro geboten haben, während Petrucci 750.000 Euro verlangt haben soll. Irgendwo in diesem Bereich dürfte man sich geeinigt haben. Damit verdient er nur einen Bruchteil seines Teamkollegen Andrea Dovizioso, der ca. sechs Millionen Euro pro Jahr erhalten soll.

Die Vertragsverlängerung von Petrucci bedeutet auch, dass im Werksteam kein Platz für Jack Miller ist. Der Australier wird voraussichtlich bei Pramac bleiben. Dort bewegt er aktuell eine Desmosedici GP19, während Teamkollege Francesco Bagnaia auf dem Vorjahresmodell sitzt. Bagnaia hat jedoch vertraglich fixiert, dass er in seiner zweiten Saison eine aktuelle Werksmaschine erhalten wird.

Da Miller bereits gesagt hat, dass er keinen Rückschritt auf ein Vorjahresmodell akzeptieren werde, muss Pramac im nächsten Jahr aller Voraussicht nach mit zwei GP20 ausgestattet werden. Ducati soll dem bereits zugestimmt haben, allerdings wird noch über die Finanzierung gestritten, denn Pramac will oder kann keine Zusatzkosten für ein zweites 2020er-Modell tragen.

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