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Suzuki Motorsport Cup 2019

Suzuki Cup: Rückblick und Ausblick

Vor Beginn der bereits 16. Saison im Jahr 2019, die ein neues Auto bringt, blickt die Rennserie auf die 15jährige Geschichte zurück.

Bildquelle: Suzuki Team Austria; Text: Sportpressedienst Holenia

Der Suzuki Motorsport Cup ist derzeit Österreichs einziger Markenpokal mit Tradition. Er blickt auf eine 15jährige Erfolgsgeschichte zurück. Die beliebte sportliche Rennserie wird 2019 bereits ihre 16. Saison feiern. Der Cup bietet eine Plattform, um Motorsport kostengünstig zu betreiben. Viele heimische Motorsportgrößen begannen ihre erfolgreichen Karrieren im Suzuki Motorsport Cup. In allen Jahren standen die Modelle Suzuki Ignis und Suzuki Swift Sport im Mittelpunkt.

Suzuki-Motorsport-Cup-Gründer Helmut Pletzer (Managing Director Suzuki Austria) und Suzuki-Motorsport-Cup-Organisator Martin Zellhofer blicken mit Freude und Stolz auf 15 Jahre erfolgreichen Suzuki Motorsport Cup. Seit dem Gründungsjahr 2004 entwickelte sich die renommierte sportliche Rennserie zum erfolgreichsten Markenpokal Österreichs. Tradition, vortreffliche Qualität und einzigartige Kontinuität, hohes technisches Niveau, Teamgeist, perfekte Organisation sowie vorbildliche Nachhaltigkeit sind die Gütesiegel des Suzuki Motorsport Cups, der in dieser Form in Österreich konkurrenzlos ist.

In der Suzuki-Austria-Geschichte stellen 15 Jahre Suzuki Motorsport Cup einen besonderen Moment dar, den es zu feiern gilt. Die jahrelange innovative Entwicklungsarbeit trägt erfolgreich Früchte. Kontinuierlich werden die Qualitäts- und Sicherheitsstandards sowie die Rennbedingungen verbessert. Gefahren wird mit technisch fortschrittlichen, zukunftsweisenden Suzuki-Rennautos.

Eine stolze Rennbilanz mit Vorzeigecharakter: Von 2004 bis 2018 führte der Suzuki Motorsport Cup 196 Rennen in Österreich und in benachbarten Ländern durch. Das Suzuki Team Austria konnte davon beachtliche 171 Siege (das sind 87,2 Prozent) erzielen. Damit nimmt das erfolgreiche Team den ersten Platz in der Gesamtrennbilanz ein. 21 Siege verbuchte das Team Wimmer Werk Motorsport. Zwei Siege holte sich das Team Schiessling Racing. Je einen Sieg ging auf das Konto von Lukas Niedertscheider und Willi Zöttl.

Hohe Rennbeteiligung auch internationaler Piloten: Pro Rennwochenende nehmen bis zu 40 Piloten an den Rennen teil. Auch ungarische Piloten, die im Suzuki Cup Europe starten, sind mit dabei.

Suzuki Swift Sport seit 2007 dabei: Von 2004 bis 2006 wurden die ersten Rennen mit dem Suzuki Ignis bestritten. Seit 2007 ist der Suzuki Swift Sport mit an Bord. Seit 2012 ist die dritte Generation des Suzuki Swift Sport im Einsatz. In der Rennsaison 2019 wird mit dem neuen Suzuki Swift Sport (2018) gefahren. Einige Piloten werden die Rennen noch mit der dritten Generation des Suzuki Swift Sport bestreiten. Diesbezüglich wird es auch ein separates Wertungssystem geben.

Suzuki Austria bedankt sich bei allen, ob Organisation, Technik,
Veranstalter, Rennteams, Sponsoren und Suzuki-Motorsport-Cup-Sportredaktion, die dazu beigetragen haben, dass sich der Suzuki Motorsport Cup, der auch über einen internationalen ausgezeichneten Ruf verfügt, zu dieser herausragenden Größe in der Rennsportszene entwickeln konnte.

Ein besonderer Dank gebührt Martin "Max" Zellhofer. Er war von der ersten Stunde des Suzuki Motorsport Cups mit dabei und kennt die Abläufe wie kein anderer. Der Inhaber des Autohauses Zellhofer aus Amstetten (NÖ) ist ein jahrelanger zuverlässiger Partner des Suzuki Motorsport Cups. Martin "Max" Zellhofer ist leidenschaftlicher Motorsportpilot und konnte schon viele Erfolge im Suzuki Motorsport Cup feiern. "Natürlich muss für einen langjährig bestehenden Markenpokal vor allem der Importeur hinter einem solchen Projekt stehen. Dies trifft bei Suzuki zu 100 Prozent zu", lobte Martin "Max" Zellhofer.

Der Suzuki Motorsport Cup ist bekannt als die Einstiegsplattform in den Rennsport. Viele heimische Motorsportgrößen nutzen dies, um hier ihre Karriere zu starten. Dazu zählen: Hermann Neubauer (österreichischer Rallyestaatsmeister 2016), Felix Wimmer (2016 und 2017 Porsche-Sports-Cup-Endurance-Meister, zwei Starts im Porsche Supercup in Spielberg und in Monte Carlo, jeweils im Rahmen der Formel-1-WM), Michael Böhm (mehrfacher österreichischer Rallyestaatsmeister in der 2WD-Wertung), Erich "Tessitore" Weber (Bergeuropameister 2017), Hermann Berger (erfolgreicher Pilot in diversen Porschecups in Deutschland und Österreich), Tobias Weichenberger (Histo-Cup-Gesamtsieger 2018 in der BMW 325 Challenge) sowie Maximilian Hofer (erfolgreicher Nachwuchspilot im deutschen GT Masters mit Audi).

Suzuki-Motorsport-Cup-Historie von 2004 bis 2018 im kurzen Überblick

Von der Idee zur Gründungsrealisierung 2004: Als sich im Jahre 2004 Helmut Pletzer, Managing Director Suzuki Austria, entschloss, mit dem Suzuki Motorsport Cup eine Marketingidee zu verwirklichen, konnte noch niemand ahnen, dass mit dieser beliebten Rennserie Österreichs einziger Markenpokal mit der längsten Tradition entstehen sollte. Wesentlich zum erfolgreichen Gelingen hat auch beigetragen, dass mit dem sehr erfolgreichen Autohaus Zellhofer aus Amstetten (NÖ) ein Partner gefunden wurde, der für die sportliche Ausrichtung und für die Organisation des Cups von Beginn an zur Verfügung stand.

Erste Rennen: Firmenchef Martin Zellhofer, selber ein sehr erfolgreicher Motorsportler, war Garant dafür, dass ab dem Jahre 2004 mit dem Suzuki Ignis bei Rallyes, Rundstrecken- und Bergrennen diverse Piloten an den Start gegangen sind, die sich für die Teilnahme am Cup eingeschrieben haben.

Profi- und Juniorenwertung: Ein ausgeklügeltes Wertungssystem, unterteilt durch eine Profi- und Juniorenwertung, erbrachte am Ende der Rennsaison mit Thomas Heuer bei den Profis und Rupert Schachinger (beide NÖ) bei den Junioren die ersten Sieger für die folgende Bilanz. Auch im Folgejahr 2005 fuhr man nach diesem Modus, wobei bei den Profis Marko Klein (Steiermark) und beim Nachwuchs Marcus Leeb (Kärnten) für die Gesamtsiege sorgten.

Suzuki Swift Sport hält Einzug: Eine erste Korrektur der Einsätze gab es 2006, indem man nur mehr Rallye- und Rundstreckeneinsätze für die Cupwertung heranzog. Die jeweiligen Gesamtsieger hießen Thomas Heuer (NÖ) im Suzuki Ignis und 2007 Hermann Berger (Salzburg), erstmals im Suzuki Swift Sport.

Zwei Wertungssysteme: Ab dem Jahre 2008 bis einschließlich 2012 gab es eine getrennte Rundstrecken- und eine eigene Rallyewertung, sodass man am Ende der Saison jeweils zwei Sieger feiern konnte. Dies waren ab 2008 Philipp Lietz (NÖ) und Hermann Neubauer (Salzburg); 2009 Bernhard Auinger und Mario Klammer (beide Steiermark); 2010 Norbert Sulzer (NÖ) und Manuel Kössler (Deutschland); 2011 Erich "Tessitore" Weber und Klemens Haingartner (beide Steiermark) sowie 2012 – in der Rundstreckenwertung unterteilt nach Vorjahres-Swift-Modellen und "Swift neu" – Hans Egger-Richter (NÖ) bzw. Nikola Belohradski (Kroatien) und in der Rallyewertung René Rieder (Salzburg).

Änderung des Wertungssystems: Eine weitere Veränderung im Wertungssystem gab es dann ab dem Jahre 2013 bis heute, als man mit dem Suzuki Motorsport Cup Österreich gemeinsam mit einer starken Abordnung von Suzuki Ungarn die Rennen zum Suzuki Cup Europe bestritten hat und auch 2019 wieder so starten wird. Hier war 2013 und 2014 jeweils Christoph Zellhofer (NÖ), der Sohn des Cuporganisators Martin "Max" Zellhofer, erfolgreich. Im Jahre 2015 triumphierte Tobias Weichenberger (OÖ). 2016 konnte sich Keijo "Keke" Platzer (Steiermark) sowie 2017 Marcel Krailler (Wien) in die Siegerliste eintragen. Den Gesamtsieg 2018 holte sich Champion 2018 Peter Eibisberger (Steiermark).

Spannende Suzuki-Motorsport-Cup-Saison 2018

Vom April bis Oktober 2018 wurden zehn Rennen durchgeführt. Die Spannung war bis zum Schluss gegeben, denn erst im allerletzten Rennen am 10. Oktober 2018 in Spielberg wurde die Meisterschaft in der letzten Runde entschieden. Den Gesamtsieg und somit den Meistertitel dieser Rennsaison holte sich Pilot Peter Eibisberger (Wimmer Werk Motorsport); er konnte über alle Rennen 182 Gesamtpunkte erzielen. Teamkollege Max Wimmer erreichte 170 Gesamtpunkte und nahm damit den zweiten Platz der Gesamtwertung ein.

Oliver Müller (Suzuki Team Austria) freute sich über den dritten Platz in der Gesamtwertung; 154 Gesamtpunkte erzielte er in den Rennen. Dahinter folgten vom Suzuki Team Austria Martin "Max" Zellhofer (vierter Platz), Christoph Zellhofer (fünfter Platz) und Dominik Haselsteiner (sechster Platz) – insgesamt eine erfolgreiche Rennsaison für das Suzuki Team Austria, das in der Gesamtwertung die Plätze drei bis sechs belegte.

Ausblick auf die Rennsaison 2019

"In der Suzuki-Motorsport-Cup-Saison 2019 kommt der neue Suzuki Swift Sport zum Einsatz. Modelle aus den Vorjahren sind jedoch auch weiter startberechtigt. Um jenen Teilnehmern mit den schon bestehenden Fahrzeugen die Möglichkeit zu geben, weiterhin an den Start zu gehen, wird ein Wertungssystem entwickelt, das jedem Piloten die gleichen Möglichkeiten bietet. Die bisherigen Testeinsätze sind sehr positiv verlaufen. Der Wagen ist absolut serienreif und rennfertig. Der neue Suzuki Swift Sport wurde bereits 2018 auf dem Salzburgring erstmals vorgestellt und dann im Renntrimm auf dem Red Bull Ring beim Saisonfinale", informierte Cuporganisator und Pilot Martin "Max" Zellhofer.

Die Erwartungen an den neuen Suzuki Swift Sport im Renneinsatz sind, dass man je nach Charakteristik der Strecke die bisherigen Rundenzeiten mit ihm um ca. drei bis vier Sekunden unterbieten kann. "Mit dem neuen Suzuki Swift Sport werden wir zudem eine 100%-Anpassung an die Fahrzeuge der ungarischen Teilnehmer am Suzuki Cup Europe erreichen", betonte Martin "Max" Zellhofer.

Der neue Suzuki Swift Sport

Der sportliche Rennturbo vereint perfekt sportliches Design und sportliche Ausstattung mit einzigartiger Leistung. Zwei kegelförmige Auspuffendrohre mit breiter, lichtreflektierender Oberfläche, aerodynamische schwarze Bauteile an Front, Seiten und Heck sowie ein exklusiver wabenförmiger Kühlergrill, Stoßfänger und polierte 17-Zoll-Leichtmetallfelgen betonen die Athletik und Performance des neuen Suzuki Swift Sport.

Der sportliche Fünftürer verfügt über einen kraftvollen 1.4-Liter-Boosterjet-Benzinmotor von Suzuki (140 PS) mit neuem Turbolader. Dieser sorgt dafür, dass der Motor bereits im niedrigen Drehzahlbereich ein hohes Drehmoment besitzt. Der leistungsstarke Suzuki Swift Sport ist mit einem 2WD-Antriebsystem ausgestattet. Das optimierte Sechs-Gang-Schaltgetriebe unterstützt perfekt kurze und spontane Gangwechsel.

Weniger Gewicht, optimiertes Fahrwerk und erhöhte Karosseriesteifigkeit für ein besseres Handling – das alles bietet die innovative Heartect-Plattform von Suzuki. Der neue Suzuki Swift Sport verfügt über eine noch höhere Fahrstabilität. Der Längslenker der Hinterachse wurde exklusiv für den sportlichen Fünftürer konstruiert, um Verformungen bei Kurvenfahrten zu minimieren. Die Fahrsicherheit unterstützt das neue Spurhaltesystem mit Lenkeingriff, das DSBS (Dual Sensor Brake Support), eine Dualsensor-gestützte aktive Bremsunterstützung sowie viele fortschrittliche Sicherheitstechnologien.

Der neue Suzuki Swift Sport hat die optimale Ausgangsbasis als ideales Cupfahrzeug. Dies untermauert seine robuste Bauweise, seine vortreffliche Leistung und Fahrsicherheit.

Der Rennkalender der Saison 2019

2019 werden die Suzuki-Motorsport-Cup-Rennen wieder auf bekannten, traditionellen Rennstrecken wie dem Hungaroring nahe Budapest (Ungarn), dem Slovakiaring in Orechová Potôň (Slowakei), dem Automotodromo Brno (Tschechische Republik) und in Österreich in Spielberg (Steiermark) und auf dem Salzburgring (in Plainfeld) ausgetragen. Geplant ist, ein Rennwochenende im polnischen Poznań abzuhalten.

Ein bunt gemischtes Fahrerfeld: Eine spannende Rennsaison, an der sich viele Routiniers und Cupneulinge beteiligen, steht wieder bevor. Mit an Bord sind einige junge Talente wie Daniel Mayer (18 Jahre), Fabio Becvar (16 Jahre), Christoph Zellhofer (22 Jahre) und Niki Pertich (21 Jahre). Als jüngster Teilnehmer startet Fabio Becvar mit 16 Jahren. Martin "Max" Zellhofer ist mit 54 Jahren der älteste Teilnehmer. Der erfahrene Pilot fährt von Anbeginn des Suzuki Motorsport Cups mit.

Alle Piloten zeichnen sich durch ausgezeichnetes fahrtechnisches Können aus. Sie verfügen über hohe Rennsportkompetenz. Viele von ihnen haben eine große Rennpraxis und langjährige Rennsporterfahrung. Um sich beim Suzuki Motorsport Cup als Rennpilot zu beteiligen, ist eine nationale Rennlizenz und eine FIA-konforme Rennausrüstung Voraussetzung.

Kurzprofil Suzuki Motorsport Cup

Der Suzuki Motorsport Cup wurde 2004 auf Initiative von Helmut Pletzer (Managing Director Suzuki Austria) gegründet. Er bietet für Junge und Junggebliebene vom Einsteiger bis hin zum Profi die Möglichkeit, Motorsport kostengünstig zu betreiben. Zudem fungiert der Cup auch als wertvoller Imageträger, um das Image und den Bekanntheitsgrad der Marke Suzuki zu etablieren. Das Suzuki-Motorsport-Cup-Konzept basiert auf den drei Säulen Markenentwicklung, Innovation und Förderung des Rennsports. Die beispielgebende Entwicklung spiegelt sich in einer 15jährigen Erfolgsbilanz wider.

Helmut Pletzer (Managing Director Suzuki Austria, Gründer Suzuki Motorsport Cup):

"Der Suzuki Motorsport Cup blickt auf eine sehr lange traditionsreiche Erfolgsgeschichte. Etwas aufzubauen in dieser Form braucht ein starkes Organisationsteam und auch Sponsoren, die finanziell den Cup mit unterstützen. Über beides verfügen wir. Mein Dank gilt daher allen, die dazu bei getragen haben, dass sich der Suzuki Motorsport Cup in dieser Größenordnung entwickeln konnte. Wir können mit Stolz sagen, dass der Suzuki Motorsport Cup der einzige renommierte Markenpokal österreichweit in dieser Form ist. Wir bieten mit ihm eine leistbare Plattform für junge Fahrer, die damit in den Motorsport einsteigen als auch für 'ältere' Hobby-Fahrer. Dies wollen wir beibehalten."

"15 Jahre Suzuki Motorsport Cup sind geprägt von vortrefflicher Kontinuität, höchster Qualität, perfekter Organisation und vor allem wegweisender Technologie. Mit unseren innovativen Suzuki-Swift-Sport-Modellen stellen wir den Rennpiloten Fahrzeuge zur Verfügung, die eine hervorragende technische und funktionelle Ausstattung aufweisen. Sie verkörpern perfekt Fahrstabilität, Fahrsicherheit und hohe Fahrleistung."

"Ich bedanke mich bei allen Piloten, die uns die Treue halten. Immer wieder kommen neue Renntalente hinzu. Auch der vorbildhafte Teamcharakter zeichnet den Suzuki Motorsport Cup aus. Wir freuen uns auch darüber, dass die jeweiligen Rennsaisonen ohne gravierende Unfälle und Verletzungen abgelaufen sind. Dies bestätigt auch die hohe Rennkompetenz unserer Piloten und die Qualität der Rennautos. Wir sind alle hoch motiviert für die 16. Rennsaison des Suzuki Motorsport Cups."

Martin "Max" Zellhofer (Suzuki-Motorsport-Cup-Organisator und -Pilot):

"15 Jahre Suzuki Motorsport Cup ist für mich als langjähriger Händler, Vertragspartner und immer noch aktiver Motorsportler eine Erfolgsstory auf allen Linien. Nachdem ich mit Helmut Pletzer bei Suzuki Austria einen Manager kennenlernen durfte, der sich unter anderem auch dem Motorsport widmete, war es ein Vergnügen, mit ihm gemeinsam den Suzuki Motorsport Cup aus der Taufe zu heben. Er vertrat die Motorsportinteressen beim japanischen Hersteller, und ich kümmerte mich über seinen Auftrag um die Technik und um die Organisation des Cups."

"Wir haben in diesen 15 Jahren dem heimischen Motorsport mit dem Cup viele Impulse gegeben. Wir können mit Recht darauf stolz sein, den erfolgreichsten Markenpokal in Österreich nach wie vor zu betreuen und uns mit dem neuen Suzuki Swift Sport auf die 16. Saison vorzubereiten. Die schönsten Erlebnisse waren für mich jene Saisonen, wo die Entscheidung über den jeweiligen Cupsieger immer erst im letzten Rennen gefallen ist. Da hat man oft Gänsehaut pur verspürt, natürlich auch in den Jahren, als mein Sohn Christoph zwei Mal den Cupsieg eingefahren hat."

"Ich habe im Verlaufe der 15 Jahre auch einige Rennen gewonnen und dabei viel Freude gehabt. Hauptsächlich bin ich aber bis heute als Aktiver bei den Rennen unterwegs, um immer genau im Bilde zu sein, was sich innerhalb unseres Fahrerfeldes während der Rennen abspielt; so quasi als Kontrollor des Geschehens, wie ein Spielertrainer im Fußball. Die größte Herausforderung bedeutet für mich jedes Jahr ein zahlenmäßig starkes Feld aufzustellen und für jene Technik zu sorgen, die es ermöglicht, dass alle Starter bei den einzelnen Rennen immer die gleichen Bedingungen haben."

"Die Saison 2018 war auch wieder besonders spannend. Bis zum letzten Rennen war noch nicht klar wer Gesamtsieger wird. Die Meisterschaft wurde somit beim allerletzten Rennen entschieden. Peter Eibisberger zählt nicht nur zu unseren schnellsten Piloten, sondern ist auch ein würdiger Sieger im Suzuki Motosport Cup 2018. Meinen Dank möchte ich auch Organisations- und Rennleiter Gerhard Leeb aussprechen. Die Mannschaft wird in der kommenden Saison weiter verstärkt. Christina Ettel, selbst erfolgreiche Rallye-Co-Pilotin, wird wichtige Organisations- und Koordinationsaufgaben übernehmen. Auf die Rennsaison 2019 vorausschauend blickend, verspricht diese wieder sehr spannend zu werden."

Die drei Erstplatzierten der Gesamtwertung des Suzuki Motorsport Cups 2018

• Peter Eibisberger, Wimmer Werk Motorsport, Gesamtsieger: "Ich bin 29 Jahre alt, komme aus Weiz in der Steiermark und bin Geschäftsführer im Familienbetrieb der Firma Strobl. Das Unternehmen betreibt unter anderem ein Schotter- und Betonwerk in der Region. Begonnen habe ich meine Karriere in der Jugend als Skirennläufer. Gleichzeitig war ich auch hobbymäßig im Kartsport unterwegs. Danach interessierte ich mich für den Rundstreckensport. Ich war 2013 in Italien bei einigen Rennen im Renault Clio Cup am Start. Zwei Jahre später hat mich mein Freund Mario Klammer mit Martin 'Max' Zellhofer bekannt gemacht. Der war für die Organisation des Suzuki Motorsport Cups verantwortlich. Damit begann ich dort Fuß zu fassen. Nach einer kleinen Pause bin ich dann bei Wimmer Werk Motorsport gelandet. Ich freue mich besonders, dass ich 2018 mit dem Titelgewinn meinen größten bisherigen Erfolg im Motorsport feiern kann. Als Ziel setze ich mir in der Rennsaison 2019 den Titel mit dem neuen Suzuki Swift Sport erfolgreich zu verteidigen. Wichtig ist mir, dass für alle Piloten, auch jene, die noch mit der vorherigen Generation des Suzuki Swift Sport die Rennen bestreiten, die gleichen Voraussetzungen geschaffen werden."

Fahrerporträt Peter Eibisbegrer (Wimmer Werk Motorsport)

Nach einigen Saisonen, die er dazu nützte, im Suzuki Motorsport Cup richtig Fuß zu fassen, klappte es 2018 mit dem erstmaligen Gewinn des Meistertitels. Der 29jährige Steirer aus Weiz gilt als ruhiger, immer überlegt denkender junger Mann, der genau einschätzen kann, was im Sport notwendig ist, um auch dementsprechenden Erfolg zu haben. Auch privat kann er diese Eigenschaften als Geschäftsführer im Familienbetrieb der Firma Strobl sehr positiv einbringen. Seine ersten sportlichen Aktivitäten galten dem Skirennsport. Später betrieb er aktiv Motorsport auf der Rundstrecke in Italien, danach stand das Geschäft im Vordergrund. Nach einer Pause widmete sich Eibisberger über Vermittlung eines Freundes dem Suzuki Motorsport Cup, in dem er anfänglich als Gaststarter unterwegs war. Der endgültige Durchbruch gelang ihm dann in der Saison 2018, als er mit drei Siegen, zwei zweiten und zwei dritten Plätzen ein würdiger Gesamtsieger wurde.

Motorsporthighlights im Suzuki Motorsport Cup ... 2018: 1. Platz Gesamtwertung (volle Saison); 2016: 13. Platz Gesamtwertung (einzelne Rennen); 2015: 15. Platz Gesamtwertung (einzelne Rennen); 2014: 15. Platz Gesamtwertung (einzelne Rennen)

Peter Eibisberger wurde am 16. April 1989 geboren und wohnt in Weiz. Familienstand: ledig; Hobbys: Motorsport, Radfahren, Skisport; sportliche Vorbilder Marcel Hirscher und René Rast; Lieblingsessen: Hausmannskost; Lieblingsgetränk: Fruchtsäfte

• Max Wimmer, Wimmer Werk Motorsport, Zweiter der Gesamtwertung: "Für mich stand im Vordergrund, dass es für unsere Mannschaft heuer [2018; Anm.] wieder so toll gelaufen ist. Ein zweifacher Erfolg zeigt, dass unser ganzes Team richtig gearbeitet hat. Sie haben alle viel Einsatz gezeigt, auch die Stimmung war durch die vielen Saisonerfolge ausgesprochen gut. Natürlich hätte ich gerne nach dem zweiten Platz im Vorjahr heuer [2018; Anm.] den Titel eingefahren, aber im Finale hatte ich leider etwas Pech. Ich freue mich aber sehr, dass Peter gewonnen hat. Er ist ein verdienter Meister, hat er doch von den zehn gefahrenen Rennen drei für sich entscheiden können. Das zeigt schon seine Klasse."

Fahrerporträt Max Wimmer (Wimmer Werk Motorsport)

Der 27jährige gebürtige Wiener erzielte drei Mal hintereinander jeweils den zweiten Platz im Suzuki Motorsport Cup: 2016, 2017 und 2018. Als besonderen Erfolg gilt für ihn auch das sehr gute Abschneiden des Teams Wimmer Werk Motorsport in der Endwertung des Suzuki Motorsport Cups 2018 mit den Plätzen eins und zwei. Wimmer wurde am 11. Dezember 1991 geboren und ist in Wien ansässig. Beruflich arbeitet er als Geschäftsführer bei Wimmer Werk Motorsport. Der erfolgreiche Pilot betreibt den Motorsport aus Leidenschaft. Er hat noch viel vor, wie die Expansion mit dem Rennteam Wimmer Werk Motorsport. Zu seinen Stärken zählt, dass ihn nichts aus der Ruhe bringt. Ehrlichkeit ist ihm ein besonderes Anliegen.

Motorsporthighlights im Suzuki Motorsport Cup ... 2018: 2. Platz Gesamtwertung; 2017: 2. Platz Gesamtwertung; 2016: 2. Platz Gesamtwertung; Betreuung und Gesamtorganisation des Teams Wimmer Werk Motorsport; sonstige Tätigkeiten im Rennsport: VdeV-Serie in Frankreich mit Wimmer Werk Motorsport, Organisationsleitung des Ligier-JSP3-LMP3-Projekts mit erfolgreichem Abschluss durch den Gewinn des Meistertitel als Team und durch Matthias Kaiser (Liechtenstein) als Fahrer.

Familienstand: in einer Beziehung, nicht verheiratet; Hobbys: Motorsport, Skifahren, Golf, Vorbild: Familie; Lieblingsessen: Rindsuppe mit Frittaten oder Speckknödel; Lieblingsgetränk: Cola

• Oliver Müller, Suzuki Team Austria, Dritter der Gesamtwertung: "Natürlich will man immer mehr erreichen, aber der dritte Platz in der Gesamtwertung und die Tatsache, zwei Rennen gewonnen zu haben, machen schon viel Spaß. Dazu kam auch noch ein zweiter Platz in der Slowakei. Mein Weg bis auf das Podium war hart und beschwerlich, aber ich hatte hinter mir ein Team, das mir immer zur Seite gestanden ist und immer wieder trotz einiger Rückschläge an mich geglaubt hat. Umso größer war die Freude mit dem dritten Gesamtplatz beim Suzuki Motorsport Cup 2018. Auch freue ich mich mit meinen steirischen Landsmann Peter Eibisberger über seinem Titelgewinn. Er ist ein würdiger Meister geworden."

Fahrerporträt Oliver Müller (Suzuki Team Austria)

Der 27jährige Grazer konnte in seiner bisher besten Saison erstmals zwei Siege feiern und belegte den dritten Platz in der Gesamtwertung. Der Steirer ist beruflich ebenfalls mit dem Auto verbunden: Er arbeitet als Kfz-Techniker beim steirischen Mercedes-Unternehmen Wittwar, nunmehr Pappas Steiermark GmbH. Sein Einstieg in den Motorsport ohne finanzielle Grundlage war beschwerlich und mühsam. Er versuchte es über diverse Sichtungsangebote und konnte als bestes Resultat einen zweiten Platz beim Bewerb "Racing Rookie of the Year" von Ford erreichen. Nach einigen Umwegen kam er dann zum Suzuki Motorsport Cup, in de er sich langsam, aber sehr zielstrebig an die Spitze heranarbeitete.

Motorsporthighlights im Suzuki Motorsport Cup ... 2018: 3. Platz Gesamtwertung; 2017: 6. Platz Gesamtwertung; 2016: 19. Platz (ein Rennwochenende); sonstige Tätigkeiten im Rennsport: Platzierungen in der Winter Challenge 2012 im KTM X-Bow; 2. Platz bei der Motorsportsichtung Ford Racing Rookie 2010

Oliver Müller wurde am 10. April 1991 in Graz geboren und wohnt ebendort; Familienstand: ledig; Hobbys: Motorsport; sportliches Vorbild Kimi Räikkönen; Lieblingsessen: Cordon Bleu; Lieblingsgetränk: Wasser

Statistischer Überblick, Suzuki Motorsport Cup 2018

Der Suzuki Motorsport Cup 2018 konnte auf eine weitere erfolgreiche Rennsaison zurückblicken. Zehn Rennen wurden in den Ländern Österreich, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn durchgeführt. Das Team Wimmer Werk Motorsport feierte dabei mit sechs Siegen eine tolle Erfolgsserie, die sich im Gesamtergebnis mit der Belegung der ersten zwei Plätze erfolgreich niederschlug.

• Hungaroring, 27. bis 29. April 2018

1. Rennen: Max Wimmer siegt vor Christoph Zellhofer und Günther Wiesmeier; 2. Rennen: Christoph Zellhofer wird Sieger vor Günther Wiesmeier und Peter Eibisberger.

• Salzburgring, 25. bis 27. Mai 2018

1. Rennen: Max Wimmer siegt vor Hermann Neubauer und Martin Zellhofer; 2. Rennen: Peter Eibisberger gewinnt vor Max Wimmer und Martin Zellhofer.

• Slovakiaring, 13. bis 15. Juli 2018

1. Rennen: Peter Eibisberger siegt vor Oliver Müller und Günther Wiesmeier; 2. Rennen: Oliver Müller gewinnt vor Peter Eibisberger und Max Wimmer.

• Automotodromo Brno, 7. bis 9. September 2018

1. Rennen: Max Wimmer gewinnt vor Peter Eibisberger und Oliver Müller; 2. Rennen: Peter Eibisberger siegt vor Max Wimmer und Oliver Müller.

• Spielberg, 12. bis 14. Oktober 2018

1. Rennen: Oliver Müller siegt vor Martin Zellhofer und Peter Eibisberger; 2. Rennen: Martin Zellhofer wird Erster vor Christoph Zellhofer und Andreas Höfler.

• Gesamtpodiumsstatistik Suzuki Motorsport Cup 2018:

1. Peter Eibisberger: 3 x Sieger, 2 x Zweiter, 2 x Dritter
2. Max Wimmer: 3 x Sieger, 2 x Zweiter, 1 x Dritter
3. Oliver Müller: 2 x Sieger, 1 x Zweiter, 2 x Dritter
4. Martin Zellhofer: 1 x Sieger, 1 x Zweiter, 2 x Dritter
5. Christoph Zellhofer: 1 x Sieger, 2 x Zweiter
6. Günther Wiesmeier: 1 x Zweiter, 2 x Dritter
7. Hermann Neubauer: 1 x Zweiter
8. Andreas Höfler: 1 x Dritter

Endwertung 2018 herunterladen: [xls, 41 KB]

Gesamtsiegerbilanz Suzuki Motorsport Cup 2004 bis 2018

2004 ... Profiwertung (Rallye/Rundstrecke/Berg): Thomas Heuer; Juniorenwertung: Rupert Schachinger, beide Suzuki Ignis
2005 ... Profiwertung (Rallye/Rundstrecke/Berg): Marko Klein; Juniorenwertung: Marcus Leeb, beide Suzuki Ignis
2006 ... Gesamtwertung (Rallye/Rundstrecke): Thomas Heuer, Suzuki Swift Ignis
2007 ... Gesamtwertung (Rallye/Rundstrecke): Hermann Berger, Suzuki Swift Sport
2008 ... Rundstreckenwertung: Philipp Lietz;Rallyewertung: Hermann Neubauer, beide Suzuki Swift Sport
2009 ... Rundstreckenwertung: Bernhard Auinger; Rallyewertung: Mario Klammer, beide Suzuki Swift Sport
2010 ... Rundstreckenwertung: Norbert Sulzer; Rallyewertung: Manuel Kössler, beide Suzuki Swift Sport
2011 ... Rundstreckenwertung: Erich "Tessitore" Weber; Rallyewertung: Klemens Haingartner, beide Suzuki Swift Sport
2012 ... Rundstreckenwertung: Hans Egger-Richter bzw. Nikola Belohradski; Rallyewertung: René Rieder, alle Suzuki Swift Sport
2013 ... Rundstreckenwertung: Christoph Zellhofer, Suzuki Swift Sport
2014 ... Rundstreckenwertung: Christoph Zellhofer, Suzuki Swift Sport
2015 ... Rundstreckenwertung: Tobias Weichenberger, Suzuki Swift Sport
2016 ... Rundstreckenwertung: Keijo "Keke" Platzer, Suzuki Swift Sport
2017 ... Rundstreckenwertung: Marcel Krailler, Suzuki Swift Sport
2018 ... Rundstreckenwertung: Peter Eibisberger, Suzuki Swift Sport

Statistik 2004 bis 2018 herunterladen: [xls, 98 KB]

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