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Englische Woche

Vier Rennen innerhalb von acht Tagen – dieses ambitionierte Programm absolvierten die Fahrer und Teams des Drexler Formel 3 Cups – nach dem Salzburgring jetzt auf dem Kurs von Mugello

Bernhard Schoke

Der Saisonauftakt zwischen dem 10. und 12 Juli beim Motorsport-Festival auf der Strecke unweit der Mozartstadt folgte direkt die nächsten Auftritte auf der bekannten Ferrari-Teststrecke ca. 50 Kilometer nordöstlich von Florenz. Auch in der Toskana waren die Rennen, wie zuvor im Salzkammergut, die erste motorsportliche Veranstaltung nach dem Lockdown, wie der Schwarzenberger Serien-Organisator Franz Wöss betonte.

Der italienische Kurs, ebenso eindrucksvoll eingebettet in die umgebende Landschaft wie eine Woche zuvor, gilt bei den Piloten als ausgesprochen anspruchsvolle Strecke. Das Autodromo Internazionale del Mugello gilt aufgrund seiner Länge von 5,245 Kilometern als fahrerisch besonders herausfordernd. Die Streckencharakteristik mit ihren schnellen Kurvenpassagen – auf- wie abwärts – ist eine absolute Challenge für Fahrer und Fahrzeug gleichermaßen.

Das richtige Set-up, die optimale Einstellung der Fahrwerke der Renner steht dabei im Mittelpunkt der Teams.
Dabei gilt es, die besonderen Herausforderungen der Strecke mit den Wünschen, Vorstellungen und Präferenzen der jeweiligen Fahrstile der Piloten so in Einklang zu bringen, dass sowohl schnelle wie auch kontinuierliche Rundenzeiten gefahren werden können.

Dies brachten während des Samstagsrennens erneut der große Gewinner der letzten Woche zusammen. Nachdem Sandro Zeller (Team Jo Zeller Racing) bereits auf dem Kurs nahe der Festspielstadt einen Doppelsieg feiern konnte, knüpfte er jetzt wieder dort – quasi nahtlos – an. Bereits im freien Training wie auch im Qualifying machte er seinen Anspruch deutlich, wieder ganz vorn dabei zu sein.

Nach einem diesmal aber nicht ganz optimalen Start wurde er Gesamt-Zweiter und Sieger im Formel 3 Cup. Besser lief es für ihn zweiten Rennen. Mit einem optimalen Start ließ er die Konkurrenz gleich hinter sich. Auch eine Safety Car Phase, die seinen zwischenzeitlich herausgefahrenen Vorsprung wieder egalisierte, änderte letztendlich nichts mehr. Denn er gewann auch den Re-Start und sah als Erster die schwarz-weiß-karierte Zielflagge.

Bis zu den nächsten Rennen – zwischen dem 28. und 30 August in Imola haben die Mechaniker und Techniker wie auch die Piloten jetzt Zeit und Gelegenheit, sich auf das dann anstehende erneute „Renn-Doppelpack“ vorzubereiten. Hintergrund: Bereits am ersten September-Wochenende stehen die weiteren Läufe auf dem Programm.

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