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Beim ROAC 2020 werden alle Rekorde gesprengt

Die elfte Auflage des ROAC (Race of Austrian Champions) lockt am 1.11.2020 mit zahlreichen Stars und deutlich aufgestockter Rennaction in nun 12 Klassen und einer Qualität in Sachen Fahrer und Fahrzeuge, die bis dato unerreicht war. Und das Beste: Zuschauer sind erlaubt!

Johannes Posch / Erich Petrakovits

Zum 20. Jubiläum des PS Racing Center Greinbach feuert das ROAC aus allen Auspuffrohren. Neu sind die Kategorien Bergrallye, Drift und Slalom mit einem neuen reinen Asphaltkurs. Dadurch gibt es nun 12 Klassen mit jeweils 4 Fahrzeuge und „Champions“. Vor allem die Kategorie "Rallye" sprengt dabei mit 20 Allrad-Turbo-Fahrzeugen alle Rekorde. Angeführt wird sie von ROAC-Vorjahressieger Günther Kobloch in seinem Skoda Fabia R5. Hermann Neubauer und Kevin Raith kommen mit je einem Ford Fiesta R5 von ZELLHOFER-Motorsport, während Gerald Rigler seinen eigenen Fiesta R5 mitbringt.

In der Klasse "Rallye Open N 4WD" sind mit Martin Kalteis und Roman Mühlberger zwei Mitsubishi Evo und mit Michael Reischer und Alex Schmollngruber zwei Mazda 323 am Start.

Hammer-Fahrzeuge finden sich in der Klasse "Rallye WRC historisch 4WD" wieder, da gibt’s den legendären Subaru Impreza WRC von Kris Rosenberger, den Mitsubishi Lancer WRC von Franz Sonnleitner, Wolfgang Schmollngrubers Ford Fiesta WRC und den Audi Quattro A2 von Jürgen Stoizner zu bestaunen.

In der Klasse "Rallye R4 4WD" sind Christoph Zellhofer mit seinem Suzuki Swift, Rudolf Leitner und Stefan Müller jeweils in einem Ford Fiesta Proton und Stefan Traxler in einem Mitsubishi Evo Proto am Start.

Und dann gibt es noch eine reine "Lancia Integrale 4WD" Rallye-Klasse mit den Fahrern Günther Königseder, Herbert und Malu Neubauer und Friedrich Rauter.

Der RX-Rekordchampion und ROAC-Streckenrekordhalter Alois Höller (Ford Fiesta 600 PS) führt die Kategorie Rallycross 4 WD an, Matthias Schörgenhofer kommt mit einem neu designten VW Golf Turbo, Tristan Ekker bringt seinen Polo mit und Niels Volland komplettiert in seinem Audi A1 das Feld. Johann Weidinger mit seinen bärenstarken VW Golf Turbo erwartet ein heißes Duell in der Klasse "Rallycross 2 WD" mit Daniel Karlovits mit seinem ultra schnellen Honda Civic; ein Fahrzeugtyp, auf den auch Dominik Jardanich, neuer Staatsmeister in der Klasse STC -2000ccm, schwört. Er wird gemeinsam mit Lukas Dirnberger, der mit einem Skoda Fabia anreist, auch ein Wörtchen um den Sieg mit reden wollen.

In der Klasse "National 1600" will das Jungtalent und RX-Greinbach-Sieger Kevin Schermann in seinem Peugeot 106 seinen ersten ROAC-Sieg einfahren.

In der Kategorie "Bergrallye 4WD" warten sodann die echten "Big Bomber" mit bis zu 700 PS: Es gehen Felix Pailer in seinem Lancia Integrale, Werner Karl mit seinem Audi Quattro S2, Stefan Promok in einem Mitsubishi Evo 8 und Peter Ramler am STeuer eines Audi S1 an den Start.

PS-technisch noch einen drauflegen können die erstmalig vertretenen Drifter. Unter deren Hauben schlummern um die 900 PS - das sollte für überaus ansehnliche und hörenswerte Action sorgen. Am Start sind Alois Pamper (BMW), Clemens Cauderer (Toyota), Franz Kuncic (Nissan) und Niko Stefanov (Nissan).

Die Slalomszene ist seit vielen Jahren durch Austragung der Slalom-ÖM und der ARBÖ Slalom Trophy mit dem PS RACING CENTER Greinbach verwurzelt. Daher ist natürlich auch diese Motorsportart beim ROAC vertreten. In der Klasse bis 1600ccm werden Gerhard Nell (VW Polo), Bruno Werfring (VW Golf), Martin Dall (Mazda RX7) und Gerhard Kronsteiner (Simca Rallye 3) vertreten sein. In der Klasse über 1600ccm wird der neue Staatsmeister Patrick Mayer (VW Golf), Herbert Perwein (VW Käfer), Christian Mayr (VW Käfer) und Wolfgang Leitner (Subaru Impreza) um Podestplätze kämpfen.

Das bereits mehrfach erprobte COVID-19 Präventionskonzept wird auch am 1. November beim ROAC (Race of Austrian Champions) im PS RACING CENTER Greinbach angewandt, somit sind auch hier Zuschauer erlaubt.

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